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09/03/2016 05:06 CET | Aktualisiert 09/03/2016 05:16 CET

Diese Syrerin träumte von einer Zukunft in Deutschland – jetzt sind die Grenzen geschlossen

Jeden Tag kommen neue Flüchtlingen im Camp von Idomeni in der Hoffnung an, als einer von wenigen so bald wie möglich die mazedonische Grenze passieren zu dürfen - um nach Westeuropa weiterzureisen. Doch unter den mittlerweile 14.000 Migranten, die Griechenlands größtes Flüchtlingslager erreicht haben, macht sich immer mehr Verzweiflung breit.

Ohne Original-Ausweispapier kommt niemand über die Grenze, und selbst mit gültigen Papieren und einem Aufenthalt in der Türkei von weniger als 30 Tagen kann die Wartezeit inzwischen Wochen betragen. Hinzu kommt das schlechte Wetter, das die Menschen hier immer mehr zermürbt.

Halal Haddad aus Syrien ist mit ihren beiden Geschwistern und den Eltern in Idomeni gekommen und hat nun beschlossen, sich in ein dezentrales Grenzlager umsiedeln zu lassen, um unter menschenwürdigeren Bedingungen den weiteren Verlauf der Suche eines neuen und sicheren Zuhauses abzuwarten.