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08/03/2016 07:38 CET | Aktualisiert 09/03/2017 06:12 CET

Warum Matthias Schweighöfer die Beerdigung seines Opas schwänzte

Franziska Krug via Getty Images
Matthias Schweighöfer verdrängt die Trauer

Schauspieler Matthias Schweighöfer will bei einem Todesfall nicht trauern. "Ich lösche das negative Ereignis von meiner Festplatte. Ich schalte das aus", sagt der 34-Jährige im Interview mit dem Magazin "Emotion". Diese Prozedur ging sogar schon so weit, dass der Schauspieler einfach die Beerdigung seines Großvaters "schwänzte".

Er verdränge das immer vollkommen, sein "innerer Abschaltmechanismus" behaupte, es wäre nicht passiert. "Daher bin ich auch nicht zu seiner Beerdigung gegangen. Ich beschäftige mich nicht damit, somit ist es für mich keine Realität", sagt Schweighöfer, dessen Komödie "Der geilste Tag" - ein Film über den Tod - momentan im Kino läuft.

Über seinen eigenen Tod und die Zeit danach hat sich der Kino-Star offenbar schon einige Gedanken gemacht. "Asche fände ich praktisch. Da kann ich bei der Familie mit rumhängen."

Ablenkungsmanöver, damit die Angst vor dem Tod nicht so groß wird

Bei Clipfish sehen Sie den Trailer zu Matthias Schweighöfers aktuellem Film "Der geilste Tag"

Zuvor wolle er sein Leben möglichst intensiv leben. Am Ende bewahrten einen Dinge wie Sex oder Erfolg aber nicht vor der Angst vor dem Tod. "In meinen Augen sind das alles reine Ablenkungsmanöver, bis wir selbst unter der Grasnarbe ruhen!"