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06/03/2016 07:13 CET | Aktualisiert 06/03/2016 17:41 CET

Sie verteilte Jacken an Obdachlose, doch die wollten etwas anderes

Veronika Scott sah, wie sich Obdachlose in notdürftig zusammengezimmerten Unterkünften vor der Kälte schützen wollten. Das brachte sie auf eine Idee: Sie entwarf Jacken, die gleichzeitig zu einem Schlafsack umfunktioniert werden können.

Der Mantel ist selbsterhitzend und wasserabweisenden.

Dann wollte Veronika die cleveren Jacken an Obdachlose verteilen, um ihnen zu helfen.

Doch die Reaktion einer obdachlose Frau machte sie nachdenklich. "Wir brauchen keine Jacken, wir brauchen Jobs", sagte die Frau.

Also beschloss Veronika, ihr Geschäftsmodell noch einmal neu zu erfinden. Sie stellte obdachlose Frauen als Näherinnen für die Jacken ein. So gab sie ihnen nicht nur die Möglichkeit, der Obdachlosigkeit zu entrinnen. Sie halfen dabei auch noch anderen Menschen in Not. Gegenüber der US-amerikanischen Huffington Post erzählte sie ihre Geschichte.

Die Gefahr obdachlos zu werden, ist gar nicht so klein, wie wir immer meinen. Dies bewies auch die Wirtschaftskrise, in der tausende Arbeitnehmer ihre Jobs und damit ihre Lebensgrundlage verloren.

Eine der Mitarbeiterinnen ist Teia Sams, die ganz begeistert ist von ihrer neuen Arbeit. "Ich liebe meinen Job. Ich liebe, was ich mache. Ich liebe meinen Boss, es ist wunderbar", sagte Teia der Huffington Post US.