POLITIK
04/03/2016 14:30 CET | Aktualisiert 04/03/2016 14:38 CET

Nach geschmacklosem Tweet: Steinbach bleibt vorerst Menschenrechtssprecherin

Nach geschmacklosem Tweet: Steinbach bleibt vorerst Menschenrechtssprecherin
dpa
Nach geschmacklosem Tweet: Steinbach bleibt vorerst Menschenrechtssprecherin

  • Erika Steinbach bleibt vorerst Menschenrechtssprecherin der CDU

  • Ein freiwilliger Amtsverzicht Steinbachs steht jedoch im Raum

Erika Steinbach (CDU) bekommt immer größeren Gegenwind aus der eigenen Partei.

Noch hält die CDU an Steinbach als Sprecherin für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe fest. Darauf einigten sich CDU-Fraktionschef Volker Kauder und sein Erster Parlamentarischer Geschäftsführer Michael Grosse-Brömer laut Informationen des "Spiegel" bei einem Telefongespräch. Die Fraktionsführung hofft jedoch auf einen freiwilligen Amtsverzicht Steinbachs.

An Steinbach war Kritik laut geworden, nachdem sie bei Twitter ein Foto geteilt hatte, das unter der Überschrift „Deutschland 2030“ ein blondes Mädchen zeigte, welches von einer Gruppe indischer Frauen umringt war. „Woher kommst du denn“, wurde den Frauen in den Mund gelegt.

Fraktionsvize Sabine Weiss äußerte noch einmal scharfe Kritik an Steinbach, die bereits öfter durch geschmacklose Äußerungen zur Flüchtlingskrise aufgefallen war: "Ihre Äußerungen machen fassungslos und sind in keiner Weise nachvollziehbar."

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