LIFESTYLE
04/03/2016 17:59 CET

Das bedeutet es, wenn euer Augenlid zuckt

Fulvio De Filippi/Getty Images
Warum zuckt das Auge?

Es kommt immer, wenn ihr es am wenigsten brauchen könnt: Gerade beschäftigt ihr euch hochkonzentriert, da lenkt euch dieses lästige Zucken am Auge ab und beunruhigt euch.

Ist es was Ernstes, fragt ihr euch. Eine gefährliche Krankheit? Und, vor allem: Wie kann ich dieses Lidflattern abschalten? Zum Glück gibt es ein paar Tipps, die ihr ausprobieren könnt, um das Zucken zu beseitigen:

Entspannt euch

Die "Apothekenumschau" zählt als Hauptursachen Nervosität, Überreizung, Stress und Schlafmangel auf.

Doch wieso wird dadurch das Augenzucken ausgelöst? Und wie?

Um das zu verstehen, ist erst mal ein Crashkurs in Sachen Körperfunktion nötig. Um die Augen vor Staub und Schmutz zu schützen, schließen die Augen reflexartig. Dies geschieht über Signale, die das Gehirn an die Augen sendet. Stehen wir aber unter Stress, kann das Zucken außer Kontrolle geraten.

Wenn wir angespannt sind, schüttet der Körper Stresshormone aus, die den Körper in Alarmbereitschaft versetzen. Alle Muskeln sind nun aktiviert, auch der Lidmuskel.

So kann es vorkommen, dass dieser sich anspannt und zuckt. Dieses Phänomen kann an allen möglichen Körperstellen auftreten. Aber weil die Haut an den Augen so dünn ist, spüren wie die Muskelkontraktion so deutlich.

Das beste Mittel gegen stressbedingtes Augenzucken: Eine Pause machen.

Esst mehr Kerne

Stehen Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Nüsse und Pinienkerne sowie Hülsenfrüchte auf eurem Speiseplan?

Esst ihr viel Vollkornbrot? Diese Lebensmittel enthalten nämlich viel Magnesium und Kalzium. Ein Mangel an diesen Stoffen kann der Grund für das Lidflattern sein.

Denn Magnesium, genauso wie Kalzium stabilisieren die Zellmembran.

Ist diese Schutzhülle durchlässig, werden alle noch so geringen Reize weitergeleitet und erregen die Synapsen. Mit einer ausgewogenen Ernährung kann man dem aber entgegenwirken.

Setzt eure Brille auf

Mal wieder die Brille verlegt? Auch angestrengtes Augenaufreißen und Starren kann zu Lidzucken führen. Schuld daran ist dann Überanstrengung.

Geht zum Arzt

Wenn das Auge zusätzlich zum Lidflattern noch gerötet ist, habt ihr eine Bindehautentzündung. Bei dieser meist harmlose Erkrankung kann das Lidflattern eine Begleiterscheinung sein.

Wie "Zeit Online"“ berichtet, kann auch Bluthochdruck ein Auslöser für das Lidflattern sein. Durch die Arterienerweiterung verringert sich der Abstand zwischen pulsierenden Adern und Nerven, sodass sie miteinander in Berührung kommen können.

So kann es passieren, dass ein Nerv gereizt wird und dieser dem Muskel signalisiert, zu zucken.

Geht zum Psychologen

Laut der Zeitung können aber auch psychische Probleme mit dem Augenzucken zusammenhängen. Ungelöste Konflikte können sich in sogenannten Ticks entladen. Wenn dieser nicht von selbst verschwindet, sollten Betroffene eine Psychotherapie in Angriff nehmen.

Nehmt keine Drogen und schränkt euren Alkoholkonsum ein

Der regelmäßige und missbräuchliche Konsum von Alkohol und Drogen wie Ecstasy verursacht einen Mangel des Vitamins B1. Dadurch entstehen geschädigte Nervenbahnen im Gehirn, die Signale nicht mehr korrekt übertragen können und zu unkontrollierbaren Bewegungen der Augenlider führen.

Bei Alkohol- und Drogenverzicht kann das Problem meistens schnell behoben werden.

Auch auf HuffPost: