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02/03/2016 12:36 CET | Aktualisiert 02/03/2016 13:01 CET

Fressnapf warnt vor gefälschten Futterproben

dpa

Tierfreunde schlagen Alarm. Auf Facebook macht eine Meldung über gefälschte Futterproben der Fachmarktkette "Fressnapf" die Runde. Die Befürchtung: Das Tierfutter enthalte Gift.

Der Tierdiscounter aus Krefeld sprach auf seiner Facebook-Seite nun eine Warnung an seine Kunden aus: Unbekannte haben die Futterproben offenbar in Umlauf gebracht. Das Gerücht, die falschen Proben seien vergiftet, konnte das Unternehmen mit über 800 Filialen in Deutschland dabei nicht komplett aus der Welt räumen.

Mogelpackungen tauchten schwerpunktmäßig in Hamburg auf

"Solltet Ihr ein Paket mit Futterproben und dem Absender Fressnapf erhalten, dass Ihr nicht über unseren Online-Shop bestellt habt, gebt dies bitte bei den Kollegen im Markt ab oder schickt uns eine private Nachricht. Wir können dann weitere Untersuchungen in die Wege leiten."

Die häufigsten Beschwerden seien aus dem Hamburger Raum bei der Fachmarktkette eingegangen. Das Unternehmen habe inzwischen vorsorglich die Polizei eingeschaltet, die bereits die Ermittlungen aufgenommen habe, wie nun ein Unternehmenssprecher der Neuen Westfälischen Zeitung. sagt.

"Wir können nicht garantieren, dass das Futter nicht gesundheitsschädlich präpariert sein könnte", mahnt der Discounter auf seiner Facebook-Seite. Bislang habe es jedoch noch keine Hinweise auf giftige Substanzen in den Probepackungen gegeben.

Ein Discounter aus Solingen warnte als Erstes

Wie es aus dem Unternehmen weiter heißt, habe ein Discounter aus Solingen die Warnung vor den Mogelpackungen bereits vor wenigen Tagen auf Facebook ausgesprochen: "Wir wissen nicht, von wem diese Päckchen sind, bitten Sie aber um Vorsicht, da wir nicht garantieren können, dass das Futter nicht gesundheitsschädlich präpariert sein könnte."