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01/03/2016 05:06 CET | Aktualisiert 01/03/2016 05:50 CET

Lage in Griechenland eskaliert: Verzweifelte Flüchtlinge rufen Merkel um Hilfe

Die Flüchtlingskrise spitzt sich an der Grenze zwischen Griechenland und Mazedonien weiter zu. Tausende Flüchtlinge werden abgewiesen, versuchen in Panik, Grenzübergänge zu stürmen. In Griechenland ist die Lage vor dem Grenzzaun Mazedoniens am Montag eskaliert. Flüchtlinge rissen dort Teile des Zauns ein. Die Polizei setzte Tränengas ein. Zahlreiche Menschen wurden verletzt.

Laut der "Süddeutschen Zeitung“ ist die verzweifelte Stimmung an der Grenze in Idomeni deutlich zu spüren. Verzweifelte Migranten wenden sich dort nun mit einem Hilferuf an die Kanzlerin. Sie riefen laut der Zeitung: "Merkel, wo bist du? Merkel, hilf uns!“

Am 7. März findet in Brüssel ein Sondergipfel zur Flüchtlingskrise zwischen Europäischer Union und Türkei statt. Immer noch ist die Lage an der Grenze angespannt. In der vergangenen Woche hatte die Regierung in Skopje eine restriktive Grenzregelung beschlossen. Die Folge: Afghanen wurden grundsätzlich nicht mehr nach Mazedonien gelassen, Iraker und Syrer einer verschärften Kontrolle ihrer Personalpapiere unterworfen.

FOL/Wochit

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