POLITIK
29/02/2016 08:46 CET | Aktualisiert 29/02/2016 08:53 CET

"Der Arbeitsdruck wächst": Kommt jetzt ein zusätzlicher Feiertag?

ullstein bild via Getty Images
"Der Arbeitsdruck wächst": Kommt jetzt ein zusätzlicher Feiertag?

Feiertage sind Ländersache: Daher ist die Anzahl der Tage, in denen die Arbeit ruht, von Land zu Land unterschiedlich. Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen und Berlin haben im Jahr neun gesetzliche Feiertage, drei der neuen Bundesländer und Hessen zehn. In Bayern sind es zwölf bis sogar vierzehn. Es herrscht eine erhebliche Ungleichheit zwischen Nord und Süd.

Das könnte sich bald ändern: Wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet, schlägt Uwe Polkaehn vom Gewerkschaftsbund Nord vor, in Hamburg und Schleswig-Holstein den Reformationstag zum gesetzlichen Feiertag zu erklären.

"Damit würden wir die Angleichung der Jahresarbeitszeiten in Deutschland fördern", erklärte Polkaehn am Montag. In den ostdeutschen Bundesländern gehört der Reformationstag bereits zu den gesetzlichen Feiertagen, im kommenden Jahr soll er am 31. Oktober - zum 500. Jahrestag der Reformation durch Martin Luther - einmalig in Gesamtdeutschland begangen werden.

"Das könnten wir doch gut ab 2018 in Serie gehen lassen", schlug Polkaehn vor. So solle der wachsenden Arbeitsbelastung Rechnung getragen werden. Der Norden habe in Sachen Feiertage noch immer erheblichen Nachholbedarf im Vergleich zum Rest Deutschlands.

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