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28/02/2016 22:45 CET | Aktualisiert 29/02/2016 02:01 CET

Oscars 2016: Das sind die Gewinner

Alicia Vikander gewann einen Oscar als Nebendarstellerin in "The Danish Girl"
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Alicia Vikander gewann einen Oscar als Nebendarstellerin in "The Danish Girl"

Zum 88. Mal wurden in Los Angeles die Oscars verliehen. Der Preis für den besten Hauptdarsteller ging in diesem Jahr an Leonardo DiCaprio. Der 41-Jährige wurde für seine Rolle in dem düsteren Rache-Drama "The Revenant - Der Rückkehrer" ausgezeichnet.

Im vergangenen Jahr hatte Eddie Redmayne die Auszeichnung erhalten. Er war auch diesmal für sein Schauspiel in "The Danish Girl" für den Hauptrollen-Oscar nominiert. Außerdem hatten Matt Damon ("Der Marsianer - Rettet Mark Watney"), Bryan Cranston ("Trumbo") und Michael Fassbender ("Steve Jobs") eine Nominierung erhalten.

DiCaprio hatte während der diesjährigen Award-Saison etliche wichtige Filmpreise gewonnen. Für sein Schauspiel in "Revenant" ergatterte er unter anderem den Golden Globe, den Critics' Choice Award, den Screen Actors Guild Award sowie den britischen Filmpreis BAFTA. Ein Oscar fehlte dem Hollywood-Star noch in seiner Sammlung. Er war zuvor schon fünfmal Anwärter gewesen, hat die Auszeichnung aber noch nie gewonnen.

Bei den Hauptdarsteller-Preisen setzten sich die Favoriten durch: neben DiCaprio die 26-jährige Brie Larson. Sie wurde für ihre Darstellung einer aufopferungsvoll kämpfenden Mutter in dem Entführungsdrama "Room" geehrt.

Der Film "Mad Max" räumte die meisten Oscars in diesem Jahr ab - allerdings keinen in den Königskategorien. Sechs Trophäen gewann der rasante Film: für das Kostüm- und das Produktionsdesign, für den Film- und den Tonschnitt, die Tonmischung sowie Make-up/Frisurenstyling.

academy awards

Hier ein Überblick über die diesjährigen Gewinner, die bisher im Dolby Theatre ausgezeichnet wurden:

  • Bester Film: "Spotlight. Das Missbrauchsdrama von Tom McCarthy ist mit dem Oscar als bester Film ausgezeichnet worden.
  • Bester Schauspieler: Leonardo DiCaprio. Der Oscar für den besten Hauptdarsteller geht in diesem Jahr an den 41-Jährigen. Er wurde für seine Rolle in dem düsteren Rache-Drama "The Revenant - Der Rückkehrer" ausgezeichnet.
  • Beste Schauspielerin: Brie Larson. Für ihre Rolle in "Room" hat Brie Larson den Oscar als beste Hauptdarstellerin gewonnen. Sie bekam die Auszeichnung in der Nacht zu Montag in Hollywood.
  • Bester Regisseur: Alejandro González Iñárritu mit "The Revenant - Der Rückkehrer". Der Mexikaner erhielt zum zweiten Mal in Folge den Oscar für den besten Regisseur. Er gewann die goldene Trophäe in diesem Jahr für , nachdem er 2015 bereits für seine Arbeit an der Satire "Birdman oder Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit" ausgezeichnet worden war.
  • Beste Filmmusik: Ennio Morricone. Der legendäre Komponist hat mit 87 Jahren seinen ersten Musik-Oscar gewonnen. Morricone schuf den Score zu dem Western "The Hateful 8" von Quentin Tarantino.
  • Bester Titelsong: Sam Smiths "Writing's on the Wall" für "James Bond".
  • Bester ausländischer Film: "Son of Saul". Der bemerkenswerte Film von László Nemes (39) erzählt vom Horror im Konzentrationslager Auschwitz. Die Kamera ist immer nah dran an dem Juden Saul, der durch das Nazi-Vernichtungslager hetzt.
  • Bester Dokumentarfilm: "Amy". Asif Kapadia und James Gay-Rees sagen bei der Verleihung über Amy Winehouse: "Wir wollten einfach zeigen, was für eine tolle Person Amy wirklich war."
  • Bester Kurzfilm: "Stutterer". Der Deutsche Patrick Vollrath ist leer ausgegangen. Der Regisseur aus Niedersachsen war in der Sparte Live-Action-Kurzfilm mit seinem Werk "Alles wird gut" nominiert gewesen.
  • Bester Dokumentar-Kurzfilm: Sharmeen Obaid-Chinoys "A Girl in the River: The Price of Forgiveness". Und sie richtet ihre Dankesrede an alle starken Frauen und an die Männer, die Frauenrechte fördern.
  • Bester Nebendarsteller: Mark Rylance in "Bridge of Spies". Sylvester Stallone war zwar nominiert, geht aber leer aus.
  • Beste animierter Kurzfilm: "Bear Story" von Gabriel Osorio und Pato Escala. Und somit geht der erste Oscar der Geschichte nach Chile.
  • Bester Animationsfilm: "Alles steht Kopf". Der Streifen mit dem Originaltitel "Inside Out" dreht sich um das emotionale Innenleben eines jungen Mädchens, dessen Familie vom betulichen Minnesota in die Metropole San Francisco zieht.
  • Beste visuelle Effekte: "Ex Machina"
  • Beste Kameraarbeit: Emmanuel Lubezki, "The Revenant". Der Mexikaner ist einer der wenigen, die drei Oscars in Folge gewannen: 2014 holte er den Oscar für seine Fotografie des Weltraum-Epos’ "Gravity", 2015 folgte der Preis für "Birdman oder Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit".
  • Bestes Produktionsdesign: "Mad Max: Fury Road"
  • Beste Maske: "Mad Max: Fury Road"
  • Bestes Kostüm: "Mad Max: Fury Road"
  • Beste Nebendarstellerin: Alicia Vikander, "The Danish Girl"
  • Bestes Originaldrehbuch: "Spotlight"
  • Bestes adaptiertes Drehbuch: "The Big Short"

Passend dazu: Oscars 2016 im Live-Stream und TV

Mit Material der DPA und der AP

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