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27/02/2016 06:51 CET | Aktualisiert 27/02/2016 06:56 CET

Statt Wattestäbchen: Ohrenschmalz vom HNO-Arzt entfernen lassen

IAN HOOTON/SPL via Getty Images
Bei hartnäckigem Ohrenschmalz ist ein Arzt-Besuch besser als Wattestäbchen

Putz dir mal die Ohren! Ein Satz, den man seit Kindertagen kennt. Aber an sich ist es nicht einmal nötig, sondern kann sogar schädlich sein. "Der Sinn von Ohrenschmalz ist es, den Gehörgang sauber zu halten", sagt Douglas Backous, Leiter der HNO-Chirurgie am Swedish Neuroscience Institute. Es ist demnach wie ein Wachs, das vor Dreck und Bakterien schützt und noch dazu einen wichtigen Gleitfilm bildet. Und zudem: Die Ohren reinigen sich sogar selbst.

Wattestäbchen sind gefährlich

Aber eben nicht immer. Besonders bei älteren Menschen oder auch Schwimmern verschwindet der Ohrenschmelz nicht von selbst.

Doch auch dann gilt: Wattestäbchen sind nicht die Lösung! Das ist kein guter Rat der Oma, sondern Fakt. Denn mit den Wattestäbchen schiebt man das meiste Ohrenschmalz nur noch tiefer in den Gehörgang hinein, warnte HNO-Ärztin Heike Weickert-Volland.

Ohrenschmalz vom HNO-Arzt entfernen lassen

Das Problem: Je mehr man den Schmalz nach hinten schiebt, umso schwerer wird es diesen wieder zu entfernen. Noch dazu besteht die Gefahr, dass man sich das Trommelfell durchstoßen kann. Und nicht in allen Fällen heilt es wieder von selbst, sondern eine OP wird nötig. Zudem reizt man die Haut im Gehörgang.

Daher geht man am besten zum Arzt und lässt sich da das Ohrenschmalz entfernen.

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