WIRTSCHAFT
27/02/2016 10:29 CET | Aktualisiert 27/02/2016 15:46 CET

Ein Mann ging mit 31 in Rente. Das hat er seinem Sohn über Geld beigebracht

Tetra Images - Yuri Arcurs via Getty Images
Mit Fahrradfahren zur Million: Der Sohn von Peter Adeney erstrampelt sich seinen College Besuch

Über 40 Jahre arbeiten und dann 67-jährig mit einer mickrigen Rente versuchen, den Lebensabend zu genießen - für den US-Amerikaner Peter Adeney war das keine Option.

Nachdem er sich zehn Jahre mit Standard-Jobs in der Technikindustrie herumgeschlagen hatte, gingen er und seine Frau mit nur 31 Jahren in Rente. Das Geheimnis dieses Reichtum bringenden Lebenswandel gibt er nun an seinen Sohn weiter, verriet er in der US-amerikanischen Zeitschrift „The New Yorker“.

Sparen bei den Lebenshaltungskosten

Adeney und seine Frau Simi hatten keineswegs im Lotto gewonnen und verdienten zusammen 134.000 Dollar pro Jahr. Der Clue hinter dem Erfolg: Sie führten ein sparsames Leben und gaben auf das Jahr umgerechnet 50 Prozent weniger aus als ihre gleichaltrigen Kollegen. Den dadurch gewonnenen Überschuss investierten sie in „sehr langweilige, konservative Vanguard-Aktien und in ein oder zwei Mietshäuser“, wie Adeney dem New Yorker sagte.

Heute verdient er Geld mit Spartips auf seinem Blog

Und was fängt der Frührentner Adeney heute, elf Jahre nach seinem Renteneintritt, mit seiner Freizeit an?

Außer, dass er eine Familie gegründet hat, verdient er nun unter dem Pseudonym „Mr. Money Mustache“ 400.000 Dollar im Jahr mit einem Blog, auf dem er Tipps zum Geld sparen gibt. Von den Einnahmen geben er und seine Familie aber nur 24 000 Dollar im Jahr aus.

So hat „Mr Money Mustache“ eindeutig bewiesen, dass er ein Händchen für Geld hat. Und diese Eigenschaft möchte Adeney nicht mit ins Grab nehmen. So erzählte er dem „New Yorker“, wie er sein Wissen an seinen zehnjährigen Sohn Simon weitergibt:

Sohn soll für College-Kosten selbst aufkommen

Für jede Meile, die sein Sohn mit seinem Fahrrad zurücklegt, bezahlt ihm sein Vater zehn Cent. Mittlerweile hat er 1.300 Meilen zusammen, also insgesamt 130 Dollar, was für einen Zehnjährigen viel Geld ist. Seine Ersparnisse sind jetzt auf einer Bank und wachsen mit einer Zinsrate von jährlich zehn Prozent. „Mr. Money Mustache“ erhofft sich davon, dass Simon dann in nicht allzu ferner Zukunft selbst für seine College-Kosten aufkommen kann.

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