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25/02/2016 13:48 CET | Aktualisiert 25/02/2016 13:51 CET

Was diese Frau mit fremden Kindern macht, ist für viele unvorstellbar

Stillen ist ein gesellschaftliches Tabuthema - dabei ist es ganz natürlich. Das meint auch Lacey Dangerstone
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Stillen ist ein gesellschaftliches Tabuthema - dabei ist es ganz natürlich. Das meint auch Lacey Dangerstone

Lacey Dangerstone, zweifache Mutter aus Fort Worth, Texas, begann nach der Geburt ihres ersten Kindes im Jahr 2012 mit dem Stillen. Und sie mochte es so sehr, dass sie gar nicht mehr damit aufhörte.

Die Idee, andere Kinder zu stillen, kam ihr, als eine Freundin ihrer Schwester mit ihrem Mann, Eltern eines neun Monate alten Babys, für ein Wochenende verreisen mussten. Laceys jüngstes Kind Luna "war vier Monate alt und ich produzierte mehr Milch als nötig", erzählt sie.

Als sie dem Paar vorschlug, sich um das Baby zu kümmern, waren sie begeistert. Um allen das Wochenende zu erleichtern, hatte die verreiste Mutter zwar schon vorab Muttermilch abgepumpt, aber die wurde gar nicht benötigt.

Sie stillte das fremde Kind einfach. Das brachte sie auf eine Idee: Nun gibt sie regelmäßig den Kinder Anderer die Brust und ermutigt andere Mütter, es ihr nach zu tun. Sie produziert dadurch auch nach wie vor Milch.

Gegenüber der britischen Zeitung Daily Mail sagt sie:"Andere Kinder und Kleinkinder zu stillen hat mein Leben verändert."

Lacey meint, dies sei ein Tabuthema, jedoch mache sie nichts anderes, als anderen Müttern unter die Arme zu greifen. "Wet-Nursing" nennt sich dieser Trend, den auch schon andere Mütter anbieten und nützen, wie diese Mutter, die ein Foto davon auf instagram postete.


"Ich fütterte erst Luna und dann das andere Baby. Mein Milchvorrat erhöhte sich, es war eine sehr natürliche Erfahrung", erzählte sie gegenüber "Daily Mail Online".

Ab dem Punkt war Lacey von der Idee, regelmäßig andere Kinder zu stillen, angesteckt. Sie fing an, anderen Müttern dabei zu helfen, zurück zur in ihren Job zu finden, indem sie ihre Kinder füttert. Trotz aller Nähe zu dem "fremden" Kind, müsse man laut Lacey jedoch darauf achten, dass man sich emotional nicht zu sehr an das Kind bindet. Und andersherum.

Sie möchte andere Frauen dazu ermutigen, es ihr nach zu tun.

"Englands Könige und Königinnen wurden von fremden Müttern gestillt, genauso wie Prinzen und Prinzessinnen. Es ist normal und zieht sich durch die Geschichte. Bilder auf meinem Instagram-Account zu veröffentlichen, die Nachricht zu verbreiten und anderen Müttern auf der ganzen Welt zu helfen ist für mich als die natürlichste Sache der Welt.", sagt sie der "Daily Mail Online".

Manche sagen ihr, sie schaffe einen neuen Zugang zum Thema Stillen. Manchmal, erwidert sie ihnen, sei die alte Schule oft die beste Schule.

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