POLITIK
24/02/2016 06:49 CET | Aktualisiert 24/02/2016 06:51 CET

Interner Polizeibericht zu Clausnitz: Flüchtling spuckte gegen die Scheibe

Interner Polizeibericht zu Clausnitz: Flüchtling spuckte gegen die Scheibe
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Interner Polizeibericht zu Clausnitz: Flüchtling spuckte gegen die Scheibe

Eine tobende Meute, ein Polizist, der einen Flüchtlingsjungen aus dem Bus zog, ein Kleinwagen, der den Weg versperrte: Es war die Nacht der Schande, die sich in Clausnitz am Donnerstag vergangener Woche ereignete.

In einem internen Polizeibericht, über den die „Bild“-Zeitung berichtet, werden nun neue Details über die schrecklichen Szenen bekannt.

So habe der rechte Mob mit 80 Personen, einem Traktor mit Schiebeschild, einem Kleinlaster und einem PKW versucht, den Bus vor der Flüchtlingsunterkunft aufzuhalten. Die Polizei verhängte daraufhin einen Platzverweis, der aber vom rechten Mob ignoriert wurde, heißt es in dem Bericht.

Die Situation verschärfte sich, als eine Businsassin „von innen an die Frontscheibe spuckte und sinnbildlich das Abtrennen des Kopfes mit der Hand zeigte“. Außerdem habe ein Jugendlicher einen Mittelfinger gezeigt und ebenfalls mit der Köpfungsgeste provoziert.

Der „Bild“ sagte die Businsassin: „Menschen spuckten von außen gegen den Bus und grölten. Das hat mich sehr wütend gemacht und verängstigt. Deshalb spuckte ich zurück.“

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