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22/02/2016 06:00 CET | Aktualisiert 22/02/2017 06:12 CET

LG G5: Smartphone mit vielen "Freunden"

Das neue LG G5

Das Warten hat ein Ende: Der Elektronik-Konzern LG hat sein neues Smartphone G5 vorgestellt. Mit dem als neues Android-Flaggschiff gedachten Handy verfolgt LG einen modularen Ansatz, bei dem das Gerät mit einer Reihe neuer Zubehörteile aufgerüstet werden kann.

Das G5 selbst wird von einem Qualcomm Snapdragon 820 Prozessor angetrieben und kommt mit einem eleganten Metallgehäuse und einem 5,3 Zoll großen Always-On-Display daher. Die Kamera lässt sich neben dem Standardwinkel auch auf einen 135-Grad-Weitwinkelmodus schalten. Besonders praktisch: Die auswechselbare Batterie, die sich dank eines ausziehbaren Einschubs in Sekundenschnelle auswechseln lassen soll.

Das LG G5 ist noch nicht auf dem Markt, hier können Sie sich aber schon mal eine Schutzhülle vorbestellen

"Friends" für alle Fälle

Doch erst die "LG Friends" genannten Zubehörteile sollen die Möglichkeiten des G5 so richtig ausreizen. Dazu gehören etwa das Kameramodul CAM Plus, das das Smartphone in eine digitale Spiegelreflexkamera verwandeln soll. Die 360 CAM soll dagegen hochwertige 360-Grad-Aufnahmen ermöglichen, die, der Partnerschaft mit Google sei Dank, unkompliziert auf Street View und Youtube 360 hochgeladen werden können. Weitere Partnergeräte sind die Virtual-Reality-Brille 360 VR und der fernsteuerbare Kamera-Roboter Rolling Bot, der LG zufolge unter anderem als Spielkamerad für das Haustier oder auch als Sicherheitssystem einsetzbar ist.

Neben der visuellen Seite lag den Entwicklern offenbar auch viel am Hörerlebnis: Das G5 ist mit aptX HD ausgestattet, einem Codec, der 24-bit Sound über Bluetooth ermöglicht. Als "Friend" soll der Audioplayer LG HiFi Plus mit B&O Play eine High-End-taugliche Beschallung ermöglichen. Dazu gibt es mit der H3-Serie und dem Bluetooth-Gerät Tone Platinum eine Reihe von Kopfhörern.

Ein weiterer "Freund" ist der Smart Controller zur Steuerung von Drohnen und anderen Geräten. Die unkomplizierte Koordination der ganzen Gadgets soll durch eine zentrale App, den "Friends Manager" ermöglicht werden. Wie sich das modulare Konzept in der Praxis bewährt, muss sich freilich erst noch zeigen. Auch der Preis für das G5 und die verschiedenen "Friends" ist noch nicht bekannt.