POLITIK
18/02/2016 04:56 CET | Aktualisiert 18/02/2016 05:04 CET

PKK und YPG: Türkische Regierung macht militante Kurden für Ankara-Anschlag verantwortlich

AP

Die türkische Regierung macht die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK und ihren syrischen Ableger YPG für den verheerenden Anschlag von Ankara verantwortlich.

Der türkische Ministerpräsident Ahmet Davuoglu sagte am Donnerstag in Ankara, ein YPG-Kämpfer aus Syrien habe den Anschlag in der Hauptstadt am Vorabend mit Unterstützung der "separatistischen Terrororganisation" verübt. Neun Menschen seien in Verbindung mit dem Anschlag festgenommen worden.

Die YPG ist der bewaffnete syrische Ableger der PKK in der Türkei. Bei dem Anschlag waren mindestens 28 Menschen getötet und 61 weitere verletzt worden.

Zuvor hatte die regierungsnahe türkische Zeitung "Yeni Safak" berichtet, dass der Attentäter bereits anhand von Fingerabdrücken identifiziert worden sei.

Auch auf HuffPost:

Streit um Jet-Abschuss: Putin will vor laufender Kamera Schuld der Türkei beweisen

Lesenswert

Ihr habt auch ein spannendes Thema?

Die Huffington Post ist eine Debattenplattform für alle Perspektiven. Wenn ihr die Diskussion zu politischen oder gesellschaftlichen Themen vorantreiben wollt, schickt eure Idee an unser Blogteam unter blog@huffingtonpost.de.