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18/02/2016 11:49 CET | Aktualisiert 18/02/2017 06:12 CET

ESC: Voting-System wird "radikal geändert"

Der ESC-Vorjahressieger Måns Zelmerlöw
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Der ESC-Vorjahressieger Måns Zelmerlöw

Beim Eurovision Song Contest 2016 soll ein neues Voting-System für mehr Spannung sorgen. Das Abstimmungsverfahren werde dafür "radikal geändert", wie es auf der Webseite "eurovision.de" heißt. Dafür werden ab diesem Jahr Jury- und Zuschauerwertungen voneinander getrennt.

Bisher wurden Ergebnisse von Jurys und Zuschauern, die jeweils 50 Prozent ausmachten, zusammen verkündet. Zukünftig wird es getrennte Wertungen geben - wodurch jedes Land einem Teilnehmer jetzt maximal 24 Punkte geben kann: zwölf durch die Jury, zwölf durch die Zuschauer.

Letztere geben ihre Punkte per Telefon, SMS oder App ab. Zunächst werden nur die Jury-Votings aus den 43 Teilnehmerländern verkündet. Die Televoting-Ergebnisse geben die schwedischen Moderatoren anschließend bekannt - beginnend mit dem Land, das dabei die wenigsten Punkte bekommen hat.

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Mit dem neuen Verfahren wollen die ESC-Macher vermeiden, dass der Gewinner schon vor dem Ende der Punktevergabe feststeht. Es soll zudem garantieren, dass der Song, der bei den Zuschauern am besten ankomme, auch zwölf Punkte erhalte, unabhängig davon, wie die Jurys abstimmten, wird Jon Ola Sand von der Europäische Rundfunkunion zitiert. Der Eurovision Song Contest 2016 findet am 14. Mai in Stockholm statt.

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