POLITIK
17/02/2016 10:22 CET | Aktualisiert 17/02/2016 10:38 CET

Flüchtlingskrise: Österreich akzeptiert nur noch 80 Asylanträge pro Tag

dpa

Österreichs Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) hat am Mittwoch die angekündigten "Tageskontingente" für Flüchtlinge festgelegt. Das berichtet unter anderem "derstandard.at" und beruft sich dabei auf die Austria Presse Agentur (APA).

Demnach sollen täglich maximal 80 Asylanträge an der Südgrenze angenommen werden. Außerdem werden maximal 3.200 Personen durchgelassen, "die um internationalen Schutz in einem Nachbarstaat ansuchen wollen".

Wichtig, dass jedes Land entlang der Balkanroute restriktiver vorgeht

Diese Regelung soll laut Mikl-Leitner "bis auf Weiteres" gelten und über den Tag verteilt stundenweise abgearbeitet werden. Sollten die Obergrenzen erreicht werden, würden die Grenzübertritte gestoppt, sagte sie ÖVP-Politikerin.

"Derstandard.at" zitiert Mikl-Leitner mit den Worten: "Es ist wichtig, dass jedes Land entlang der Balkanroute an seiner Grenze restriktiver vorgeht".

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