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17/02/2016 10:17 CET | Aktualisiert 17/02/2016 10:53 CET

Fifa: Beckenbauer muss 7000 Franken Strafe zahlen

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Der Fußball-Weltverband Fifa hat Franz Beckenbauer wegen fehlender Zusammenarbeit bei der Aufklärung der Korruptionsvorwürfe um die WM-Vergaben 2018 und 2022 zu einer Geldstrafe von 7000 Schweizer Franken verurteilt.

Kein Zusammenhang mit WM-Vergabe von 2006

Das teilte die Ethikkommission der Fifa am Mittwoch mit. Beckenbauer habe "trotz wiederholter entsprechender Aufforderungen" nicht an einer Untersuchung der Ethikkommission zu den Vorwürfen der Vergabe der WM 2018 an Russland und 2022 an Katar mitgewirkt, begründet die Fifa die Geldstrafe.

Er habe damit "gegen die allgemeinen Verhaltenspflichten, die für Fußballfunktionäre bei Untersuchungen gelten" verstoßen, hieß es in dem Bericht weiter.

Die Fifa wies gleichzeitig jedoch darauf hin, dass in diesem Fall nicht hinsichtlich der Vergabe der WM 2006 an Deutschland untersucht wurde. Im Sommer 2014 war Beckenbauer provisorisch für 90 Tage gesperrt worden.

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