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12/02/2016 13:09 CET | Aktualisiert 12/02/2016 13:10 CET

So soll die Bundeswehr zur Flüchtlings-Schule werden

dpa

Das Verteidigungsministerium hat eine neue Idee, wie syrische Asylbewerber ihre Zeit in Deutschland sinnvoll nutzen sollen: Sie sollen "zur Schule gehen" - und zwar bei der Bundeswehr. So sollen die Syrer für den Wiederaufbau ihres Landes nach einem Ende des Bürgerkriegs ausgebildet werden.

Ursula von der Leyen (CDU) kündigte am Freitag zum Auftakt der Münchner Sicherheitskonferenz ein Programm zur Schulung von Handwerkern, Technikern oder auch Logistikern an. Bei einem Erfolg des Friedensprozesses und der Bildung einer neuen Regierung in Damaskus sei sie in Kooperation mit Frankreich auch zur Ausbildungshilfe für die syrischen Streitkräfte bereit. «Das liegt noch in der Ferne», schränkte sie aber ein.

Die erste Stufe kann dagegen jetzt schon beginnen. Von der Leyen verwies darauf, dass die Bundeswehr 100 Berufe ausbildet - vom Elektriker bis zum Feuerwehrmann und vom Maurer bis zum Wassertechniker. «Wenn wir die unfassbare Zerstörung von Aleppo sehen, wissen wir alle: Es wird für den Wiederaufbau nicht nur neue Steine brauchen», sagte die Ministerin. Vor allem brauche man Menschen mit Zuversicht, und vielfältigen Fähigkeiten, sagte sie.

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