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12/02/2016 13:55 CET | Aktualisiert 22/02/2016 05:57 CET

Analsex: Fünf Dinge, die du schon immer wissen wolltest

Nude woman wearing panties in bed
CaiaImageCLOSED via Getty Images
Nude woman wearing panties in bed

In einer "Sex and the City"-Folge trommelt die sexuell konservative Charlotte ihre Freundinnen zusammen. Ihr aktuelles Date hatte sie gefragt, ob sie Analverkehr mit ihm haben möchte. Charlotte ist zutiefst verunsichert und braucht dringend guten Rat: Soll sie? Muss sie? Und wenn ja, wie?

Die Frauen sitzen während dieser Diskussion gemeinsam auf dem Rücksitz eines Taxis. Plötzlich macht es laut "BUMS". Charlotte schreit auf: "Was war das?"

"Ein kleiner Vorgeschmack!"

Das Taxi war durch ein Schlagloch gefahren.

Charlotte hat das als Info gereicht. Zum Analsex kann sie sich nicht durchringen. Aber damals gab es ja auch uns noch nicht. Wir geben euch die 5 wichtigsten Fakten zum Analsex, ganz diskret, nur für euch allein...

1) Gleitmittel machen die Sache einfacher

Die Region um den Anus verfügt über keine natürliche Feuchtigkeitsproduktion, daher kann es nicht schaden, das Eindringen des Penis mit Gleitmitteln zu erleichtern. Denn schade, aber beim Analsex ist die Größe des Penis eben eher vom Nachteil.

"Sexologin" Megan Andelloux vom Center for Sexual Pleasure and Health rät Paaren dabei zu Gleitmitteln auf Silikon-Basis. "Diese Gleitmittel sind besser für die Hautzellen und erhöhen auch das Risiko von Krankheitsübertragung nicht, damit sind sie sicherer als Gleitmittel auf Wasser-Basis."

Allerdings sollte es mit der Menge nicht übertrieben werden. Ein paar Tropfen sollten zunächst reichen. Nach und nach kann mehr Gleitcreme benutzt werden.

2) Wie viel Platz ist da eigentlich?

Nun. Für den durchschnittlichen Penis ist genug Platz. Das Rektum ist 15-30cm lang, die untersten 4 cm sind dem Anus zuzurechnen. Bis zum Dickdarm-Eingang ist in der Regel also genug Platz.

3) Welche Position ist für den Anfang am Besten?

Am angenehmsten ist es, wenn man sich beim ersten Mal auf die Seite in die Löffelchenstellung legt, dann ist die Penetration nicht so tief und man kann sich besser entspannen, als in der Doggy Style-Position.

4) Kann man untenrum...ausleiern?

Wer Angst hat, dass der Schließmuskel womöglich ausleiert und seine Funktion verliert, darf sich beruhigen. Der Anus ist ein starker Muskel und leiert von gelegentlichem Analsex nicht aus. Wer sich dennoch Sorgen macht: Einfach ein paar Mal täglich den Beckenboden trainieren. Anspannen, entspannen. Wiederholen.

5) Kann man Anal- und Vaginalsex hintereinander haben?

Klar. Aber andersrum wäre es besser. Denn nach dem Analsex können Bakterien aus dem Darm direkt übertragen werden und Scheideninfektionen hervorrufen. Also niemals ohne Reinigung von Anal- zu Vaginalsex wechseln.

Zu guter Letzt: Entspannen. Egal, was ihr macht!

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