WIRTSCHAFT
11/02/2016 05:43 CET | Aktualisiert 11/02/2016 05:59 CET

Angst vor dem Crash: Dax fällt wieder unter 9000 Punkte zurück

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Schlechte Nachrichten für Investoren: Nach der Erholung am deutschen Aktienmarkt folgt der tiefe Fall. Der Dax ist am Donnerstagmorgen wieder weit unter die Marke von 9000 Punkten gerutscht.

Der Grund: Weltweit sorgen sich die Finanzexperten vor einer schlechteren Wirtschaftsentwicklung. Sie blicken beispielsweise mit Sorge auf die chinesische Wirtschaft, die zunehmend an Schwung verliert. Das wiederum wirkt sich auf viele große Unternehmen in Deutschland aus.

Die Angst vor einem Abschwung geht um

Der MDax der mittelgroßen Unternehmen rutschte am Donnerstag im frühen Handel erneut unter 18 000 Punkte und stand zuletzt 2,51 Prozent tiefer bei 17 652,32 Zählern. Der Technologiewerte-Index TecDax verlor 2,20 Prozent auf 1495,83 Punkte. Auch im restlichen Europa gingen die Kurse wieder auf Talfahrt: Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gab um 3,16 Prozent auf 2700,78 Punkte nach.

Am Frankfurter Aktienmarkt rückten die arg gebeutelten Banken in den Fokus. Nach der Erholung am Vortag riss der allgemeine Abwärtssog die Branche wieder mit sich. Die Aktie der Deutsche Bank verlor am Dax-Ende mehr als 5 Prozent. Am Vortag hatten die Papiere dank der Aussicht auf einen Anleihenrückkauf des deutschen Branchenprimus noch mehr als 10 Prozent zugelegt.

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Die Bankenbranche allgemein steht derzeit besonders unter Beschuss, da wegen der Wirtschaftsschwäche eine Welle an Kreditausfällen befürchtet wird. Auch die Papiere der Commerzbank rutschten zuletzt um mehr als 5 Prozent ab.

Überdies beschäftigten zahlreiche Bilanzen die Anleger. Adidas-Aktien kletterten nach überraschend vorgelegten Geschäftszahlen mit mehr als 2 Prozent an die Dax-Spitze.

Der Spezialverpackungshersteller Gerresheimer enttäuschte indes mit seinen Jahreszahlen und dem Ausblick, was die Aktie mit einem Kursverlust von knapp 5 Prozent an das MDax-Ende warf. Zudem erwischte es erneut die Technologiewerte kräftig: Die Aktien von GFT, Nemetschek und Nordex landeten einmal mehr als größte Verlierer mit einem Minus von jeweils rund 5 Prozent am TecDax-Ende.

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