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10/02/2016 08:43 CET | Aktualisiert 10/02/2016 09:32 CET

Bahnmitarbeiter kommt nach tödlichem Unfall vor Gericht

Ein Regionalzug der Deutschen Bahn (Archiv).
dpa
Ein Regionalzug der Deutschen Bahn (Archiv).

Ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn muss sich vor Gericht verantworten, weil er für einen tödlichen Unfall verantwortlich sein soll. Der Mann soll im November 2014 an einem Bahnübergang in Schleswig-Holstein die Halbschranken geöffnet haben, obwohl sich ein Zug näherte.

Der Zug erfasste das Auto einer 56 Jahre alten Frau aus dem Kreis Stormarn, die Fahrerin starb. Die Schrankenanlage bei Bad Oldesloe war nach einem Blitzschlag im Mai 2014 defekt und wurde seitdem von Hand bedient. Die Staatsanwaltschaft am Amtsgericht Ahrensburg warf dem Mann zu Prozessbeginn am Mittwoch fahrlässige Tötung vor.

Nach dem schweren Unglück in Bad Aibling, bei dem nach bisherigem Stand zehn Menschen ums Leben kamen, wird dem Prozess wohl besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden. Auch bei dem Unglück in Bayern besteht der Verdacht, dass menschliches Versagen für den Unfall verantwortlich ist. Bestätigen will das die Polizei bisher nicht.

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