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09/02/2016 13:48 CET | Aktualisiert 12/02/2016 06:05 CET

"Circus Halligalli": Deshalb wurden die Zuschauer aus dem Studio geworfen

dpa

Eine "Week of Hollywood" sollte die gestrige Folge von "Circus Halligalli" einläuten - stattdessen wurde sie aber zum peinlichen Vorfall.

Der Schauspieler Will Ferrell (48), der neben Ben Stiller, Owen Wilson und Kristen Wiig zu Gast war, hatte nämlich einen etwas ungewöhnlichen Sonderwunsch: Er wollte, dass das Publikum während der Aufzeichnung den Saal verlässt.

will farrell

Wer hochkarätige Gäste hat, muss wohl auch damit rechnen, dass diese etwas eigen sind - aber so etwas haben Klaas Heufer-Umlauf und Joko Winterscheidt dann doch noch nicht erlebt. Ein Schauspieler, der publikumsscheu ist, aber trotzdem einem Auftritt in einer Fernsehshow zustimmt? Die beiden Moderatoren waren bei der Diskussion hinter der Bühne sichtlich verwirrt.

will ferrell

Ferrell, der wie auch die anderen drei Gäste wegen seiner Beteiligung an "Zoolander 2" eingeladen wurde, blieb jedoch hart. Seine Schauspielkollegin Kristen Wiig (42) versuchte, sein Verhalten zu erklären: "Er mag es nicht, wenn ihn fremde Leute anstarren."

will farrell

Klaas und Joko hatten also zwei Möglichkeiten: Den angekündigten Star nicht auf die Bühne bitten - oder das Publikum aus dem Saal werfen. Die Entertainer entschieden sich tatsächlich für letzteres.

Knapp 400 Zuschauer musste das Studio verlassen. Klaas versuchte noch, die Sache mit Humor zu vermitteln: "Wer Widerstand leistet, wird von einem Berliner Rapper krankenhausreif gelabert. We love to entertain you."

Genauso schräg wie das Theater vor dem Auftritt war dann auch das Interview mit Will Ferrell im nun leeren Raum. Er erwähnte, dass er die "Energie hier mag" und zeigte sich sichtlich arrogant: "Ich weiß, dass ich der beste Schauspieler bin", tönte er.

Doch damit noch nicht genug: Er teilte auch noch kräftig gegen seine Kollegen aus. So stellte er Ben Stillers Können als Regisseur in Frage, nachdem dieser die Dreharbeiten zu "Zoolander 2" geleitet hatte. Stillers Qualitäten als guter Regisseur hätten sich darin gezeigt, dass er "drei Stunden lang beim Catering" abgehangen und "nirgends" zu finden gewesen sei. Autsch.

Zu diesem seltsamen Sinn von Humor fiel selbst den schlagfertigen Moderatoren nichts mehr ein. Sie beendeten das Interview vorzeitig und Joko schloss mit der Bemerkung "So ein Assi". Dann ließen sie das Publikum wieder in den Saal.

Bei so einem peinlichen Interview ist es vielleicht gar nicht so schlimm, dass die Live-Zuschauer es nicht miterleben mussten - die Stimmung im Studio war sicher schon einmal besser - egal wie sehr Ferrell die "Energie" mochte.

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