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09/02/2016 10:43 CET | Aktualisiert 09/02/2016 13:44 CET

Bad Aibling: So erlebte ein Zuginsasse das Unglück

dpa
Ein Helfer steht an dem verunglückten Zug in Bad Aibling

Am frühen Dienstagmorgen sind nahe Rosenheim zwei Züge ineinander gekracht. Mindestens neun Menschen starben bei dem Unglück. Dutzende wurden schwerstverletzt.

Ein Mann, der an Bord eines der Züge war, hat mit dem Nachrichtenportal "Rosenheim24“ über das Unglück gesprochen. Kurz nachdem der Zug in Kolbermoor losgefahren war, habe er plötzlich gebremst.

"Es krachte unwahrscheinlich und das Licht ging aus“, erinnert sich der Augenzeuge. Viele Menschen hätten danach um Hilfe gerufen.

"Wir brachten Zuginsassen alle an den Damm, nur einen Mann mit dem gebrochenen Bein konnten wir nicht transportieren“, erinnert sich der Mann im Gespräch mit "Rosenheim24“. Kurz darauf seien Rettungskräfte eingetroffen.

Aus den Wracks seien Hilferufe zu hören gewesen. "Man konnte in der Dunkelheit nichts tun. Außerdem blitzte immer wieder die Oberleitung auf“, so der Augenzeuge weiter.

Die Ursache für das Unglück steht bisher noch nicht fest. Ein Experte sagte der Huffington Post, dass er von kriminellem Handeln ausgeht.

Die Oberbürgermeisterin von Rosenheim sagte zu dem Unglück: "Aus einem Tag der Unbeschwertheit ist ein Tag tiefer Trauer geworden.“ Die oberbayerische Stadt hatte nach dem Unglück die Faschingsfeierlichkeiten abgesagt.

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