LIFESTYLE
08/02/2016 13:37 CET | Aktualisiert 19/01/2018 18:23 CET

Eine Frau wollte unbedingt mit ihrer Gabel beerdigt werden. Als sie erfuhren warum, waren sie tief berührt

RubberballCLOSED via Getty Images
Beerdigung

Viele alte Menschen planen ihre eigene Beerdigung. Dabei haben sie oft eigenwillige Wünsche.

Einen sehr seltsamen Wunsch äußerte die alte Frau in der Geschichte, die wir auf dem amerikanischen Unterhaltungsportal "Wimp.com" gefunden haben:

Einer Frau wurde eine tödliche Krankheit diagnostiziert und sie hatte nur noch drei Monate zu leben.

Während sie ihre letzten Angelegenheiten regelte, sprach sie auch mit dem Pastor und lud ihn zu sich nach Hause ein, um ihre letzten Wünsche mit ihm zu besprechen.

Sie sagte ihm, welche Lieder bei ihrer Beerdigung gesungen und welche Schriften gelesen werden sollten. Außerdem besprachen sie, in welcher Kleidung sie beerdigt werden wollte. Die Frau wollte auch mit ihrer Lieblingsbibel beerdigt werden.

Alles war geregelt und der Pastor war schon dabei, zu gehen, als der Frau plötzlich etwas Wichtiges einfiel.

„Da ist noch etwas“, sagte sie aufgeregt.

„Was denn?“, antwortete der Pastor.

„Das ist sehr wichtig“, erklärte Frau. „Ich will mit einer Gabel in meiner rechten Hand beerdigt werden.“

Der Pastor starrte die Frau an und wusste nicht so recht, was er sagen sollte. „Das überrascht Sie, oder?“, fragte die Frau.

„Um ehrlich zu sein, ja“, gestand der Pastor.

Die Frau erklärte: „Während all der Jahre, in denen ich bei den Festessen der Kirchengemeinde teilgenommen hatte, erinnere ich mich immer wieder daran, dass die Teller des Hauptgangs abgeräumt wurden. Und immer lehnte sich jemand vor und sagte: „Behaltet eure Gabel.“

Das war mir der liebste Teil des Abends, weil ich wusste, dass etwas Besseres kommen würde ...wie Schokoladenkuchen oder Apfelkuchen. Irgendetwas Wundervolles mit Substanz.

Ich will, dass die Leute sich wundern, wenn sie mich in dem Sarg mit der Gabel in meiner Hand sehen: „Was soll das mit der Gabel?“ Dann sollen Sie ihnen sagen: „Behaltet die Gabel, das Beste kommt noch.“

Die Augen des Pastors füllten sich mit Tränen, als er sich von der Frau verabschiedete. Er wusste, dass es das letzte Mal war, dass er sie vor ihrem Tode sehen würde. Aber er wusste auch, dass die Frau ein besseres Verständnis vom Himmel hatte als er.

Sie wusste, dass etwas Besseres kommen würde.

Bei dem Begräbnis stellten sich die Leute an den Sarg der Frau und sie sahen das hübsche Kleid, das sie trug sowie ihre Lieblingsbibel und ihre Gabel in ihrer rechten Hand. Immer wieder hörte der Pastor die Frage: „Was soll das mit der Gabel?“ Und immer wieder lächelte er.

Während der Messe erzählte der Pastor von dem Gespräch, das er mit der Frau kurz vor ihrem Tod geführt hatte.

Er erzählte den Leuten auch von der Gabel und was diese für sie symbolisierte. Der Pastor sagte der Gemeinde, dass er nicht aufhören könne, über die Gabel nachzudenken. Vielleicht würden sie auch nicht mehr aufhören können, darüber nachzudenken, fügte er hinzu. Er hatte Recht.

Wenn du also das nächste Mal nach deiner Gabel greifst, erinnere dich daran, dass das Beste noch kommt.

Und wer gerne mal ein Gefühl dafür bekommen will, wie sich eine Beerdigung als Beerdigter anfühlt, findet hier Rat:

Auch auf HuffPost:

Echte Frauen sehen nicht alle gleich aus: Diese Kampagne beweist, wie schön Vielfalt ist

Lesenswert:

Ihr habt auch ein spannendes Thema?

Die Huffington Post ist eine Debattenplattform für alle Perspektiven. Wenn ihr die Diskussion zu politischen oder gesellschaftlichen Themen vorantreiben wollt, schickt eure Idee an unser Blogteam unter blog@huffingtonpost.de.