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08/02/2016 10:47 CET | Aktualisiert 08/02/2016 13:57 CET

Adipositas: Hoher BMI muss nicht ungesund sein

cookelma via Getty Images
Übergewicht kann gesundheitlich problematisch sein - muss es aber nicht

Der Body-Mass-Index, genannt BMI, gilt als Maßstab für das optimale Gewicht. Doch die Formel aus Körpergröße und Gewicht ist nicht unumstritten. Eine Studie der Universität von Kalifornien zeigt: Hat man dem BMI folgend Übergewicht, sagt das noch nichts über die Gesundheit aus. Denn auch bei Normalgewichtigen können andere Werte bedenklich sein. Aber von vorne:

Was ist eigentlich der BMI?

Der Body-Mass-Index ergibt eine Messzahl, mit der ihr euer Gewicht ab einem Alter ab 19 Jahren besser einschätzen könnt:

BMI = Körpergewicht : (Körpergröße in m)2

Der optimale BMI ist eigentlich abhängig vom Alter, wie die Universität Hohenheim auf ihrer Seite mittels Tabellen deutlich macht. Jedoch wird als Faustformel oft gesagt, dass ein Wert zwischen 18 und 25 Normalgewicht anzeigt. Bis zu einem BMI von 30 gilt man als übergewichtig. Erhält man einen Wert von über 30 leidet man demnach an Fettleibigkeit.

Übergewichtig bedeutet nicht immer krank

Dass man nach einem solchen Schema die Gesundheit von Menschen beurteilt, kritisiert nun ein Forscher-Team der Universität von Kalifornien (USA) in ihrem Bericht im Fachmagazin "International Journal of Obesety". So gelten Amerikaner zwar dem BMI zufolge als übergewichtig - doch die Studie konnte zeigen: Nicht alle sind deshalb krank. Betrachtet man nämlich den Blutdruck und andere Blutwerte so ist jeder zweite übergewichtige Amerikaner gesund - aber fast jeder Dritte Normalgewichtige eben nicht.

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