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05/02/2016 02:31 CET | Aktualisiert 05/02/2016 02:32 CET

Hundefutter-Skandal: So leben Flüchtlinge in München

dpa

Ein Spezialist für Katzen- und Hundefutter in München hat sich offenbar zu einem Anlaufpunkt für Flüchtlinge entwickelt.

Laut einem Bericht des "Münchner Merkur" kaufen dort immer mehr Asylbewerber Fleisch ein – allerdings nicht für Haustiere, sondern für sich selbst.

"Das Fleisch habe ich für mich zum Kochen gekauft, weil es hier nicht viel kostet", zitiert das Münchner Blatt eine junge Frau.

Grund sollen die extrem niedrigen Preise des Tierfutter-Anbieters sein, berichtet das Blatt. Ein "Fleisch-Mix" koste dort lediglich 2,70 Euro das Kilo. Das Problem ist nur: Das Fleisch ist nicht für den menschlichen Verzehr geeignet.

"Hygienisch einwandfrei"

Der Geschäftsführer des Tierfutter-Betriebs pocht im Gespräch mit dem "Münchner Merkur" allerdings darauf, dass das Futter trotzdem genießbar sei. Die Produkte seien hygienisch einwandfrei.

Auch die Behörden geben Entwarnung: Es bestehe kein Gesundheitsrisiko. Die Verwendung des Fleisches sei zudem Sache des Verbrauchers und unterliege nicht der Verantwortung des Verkäufers, ließ das Kreisverwaltungsreferat die Zeitung wissen.

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