POLITIK
03/02/2016 02:08 CET | Aktualisiert 03/02/2016 02:14 CET

Maulkorbverdacht gegen Bundespolizei in Köln

dpa

Und wieder bahnt sich in Köln ein Polizeiskandal an. Denn jetzt wird die gemeinsame Pressekonferenz von Stadt und Polizei am Montag zum Sicherheitskonzept für die Karnevalstage zum Politikum.

Dem Präsident der Bundespolizeidirektion Sankt Augustin, Wolfgang Wurm, ist nach Informationen des "Kölner Stadt-Anzeiger" die Teilnahme an der Veranstaltung vom Bundespolizeipräsidium in Potsdam untersagt worden.

Offiziell hatte Wurm am Montagmorgen seine Zusage für die Veranstaltung kurzfristig zurückgezogen. Der Sprecher der Direktion Sankt Augustin, Jens Flören, wollte sich nicht näher zu der Absage seines Behördenleiters äußern. Er sagte nur: "Herr Wurm war kurzfristig verhindert."

Die kurzfristige Absage kam für die Teilnehmer der Pressekonferenz, darunter Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker und Polizeipräsident Jürgen Mathies, dennoch überraschend.

Insider spekulieren über einen möglichen Zusammenhang mit der Polizei-Schelte von Innenminister Thomas de Maizière (CDU) nach den Silvesterereignissen. Das Bundespolizeipräsidium untersteht dem Bundesinnenministerium. Will sich das Innenministerium, falls an Karneval wieder etwas passiert, aus der Verantwortung ziehen?

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