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03/02/2016 16:32 CET

Bandenkriminalität: In dieser deutschen Stadt eskaliert die Gewalt

Die Zahl der Taschendiebstähle stieg drastisch an
dpa
Die Zahl der Taschendiebstähle stieg drastisch an

Die Zustände um das Kottbusser Tor im Berliner Stadtteil Kreuzberg werden offenbar zunehmend prekärer: Wie der Tagesspiegel berichtet, verzeichneten die Behörden zwischen 2014 auf 2015 einen Anstieg der angezeigten Taschendiebstähle um 100 Prozent und 50 Prozent mehr Raubüberfälle.

Auch beim Drogenhandel könne eine Zunahme verzeichnet werden, ebenso bei der Körperverletzung.

Diese Zahlen geben jedoch nicht alle Taten wieder. "Viele Opfer sind Touristen, sie machen keine Anzeige, weil sie bald abreisen oder sich nicht die ganze Nacht versauen lassen wollen," zitiert das Blatt einen Polizeibeamten.

Angesprochen auf das Problem, sagte eine Anwohnerin dem "Tagesspiegel": "Man kann es drehen und wenden, wie man will. Fest steht, es sind zuletzt bestimmte Flüchtlinge gekommen. Libyer, Marokkaner, Tunesier. Die sind krasser, als es der Kiez verkraftet. Die alteingesessenen Türken nervt das am meisten."

Laut einer Statistik der Polizei zu den Taschendiebstählen am Kottbusser Tor kommen die Täter offenbar aus 17 Ländern. Es sind zwar auch Osteuropäer und deutsche Staatsbürger darunter. Besonders oft aber kommen Tunesier, Libyer, Marokkaner, Ägypter vor. Die Zahl arabischsprachiger Täter steige an.

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