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02/02/2016 06:13 CET | Aktualisiert 02/02/2016 09:06 CET

„Staatspropagandasender" - Darum droht ARD und ZDF ein massiver Glaubwürdigkeitsverlust

Die öffentlich-rechtlichen Sender geraten zunehmend in die Kritik
ullstein bild via Getty Images
Die öffentlich-rechtlichen Sender geraten zunehmend in die Kritik

Verspätete Berichterstattung nach den Übergriffen in der Silvesternacht, eine WDR-Journalistin, die von Pro-Regierungs-Berichterstattung in der Flüchtlingskrise spricht und ein Hin und Her um TV-Debatten: In den vergangenen Wochen sorgten die öffentlich-rechtlichen Sender immer wieder für Empörung.

Müssen sie deswegen nun sogar um ihre Existenz fürchten? Die Zeitung „Welt“ ist sich sicher: ARD und ZDF sind in einer „Legitimationskrise“ - der größten Krise des beitragsfinanzierten Rundfunks. Das hängt auch damit zusammen, dass Gegner gegen die Anstalten mit Begriffen wie „Staatspropagandasender“ mobilisierten.

In dem „Welt“-Bericht werden drei Gründe für die wachsende Kritik an den öffentlich-rechtlichen Medien genannt:

1. Das Programm: Zu seicht und Quoten-fixiert

2. Die hohen Kosten für die Sender, die über den Rundfunkbeitrag finanziert werden.

3. Zweifel an der Glaubwürdigkeit: Immer wieder wird eine zu enge Verbindung zur Politik vermutet.

In dem Beitrag ruft die „Welt“ Befürworter der öffentlichen Sendeanstalten dazu auf, über Reformen nachzudenken und macht deutlich: Ohne öffentlich-rechtliche Sender bliebe fast nur „Unterhaltungsfernsehen“ übrig.

Was die Deutschen von den Öffentlich-Rechtlichen halten, zeigt sich auch an dieser Entwicklung:

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