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02/02/2016 14:06 CET | Aktualisiert 02/02/2016 14:07 CET

Aktuelle Zahlen zeigen: Religiöse Menschen sind meist glücklicher als Atheisten

woman praying, tranquil scene, freedom concepts.
coloroftime via Getty Images
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Religiöse Menschen unterschiedlicher Glaubensrichtungen sind glücklicher als Menschen „ohne Religion“. Dies geht aus Umfragen hervor, deren offizielle Ergebnisse am Dienstag veröffentlicht wurden.

Von den Mitgliedern aller in Großbritannien vertretenen Glaubensrichtungen sind Hindus am glücklichsten. Laut Zahlen des Office for National Statistics liegen sie weit über dem nationalen Durchschnitt und knapp unter den demografischen Werten von Menschen, die sich selbst für „sehr gesund“ halten.

Unter allen Spitzenreitern lagen Christen auf der zweiten Position in der Kategorie „Glück“, gefolgt von Sikhs und Buddhisten. Menschen, die diesen Religionen angehörig sind, sind glücklicher als Durchschnittsmenschen, die in der Kategorie „Glück“ mit einem Ergebnis von 7,38 von 10 abschnitten.

Im Durchschnitt schätzten Hindus ihr Glück mit einem Wert von 7,57 ein, gefolgt von Christen mit 7,47, Sikhs mit 7,45 und Buddhisten mit 7,41.

Mit einem Wert von 7,37 lagen Juden in der Kategorie „Glück“ unter dem nationalen Durchschnitt. Muslime schätzten sich von allen aufgeführten Religionen als am wenigsten glücklich ein. Ihr Wert lag bei 7,33.

Angehörige „anderer Religionen“ schnitten mit 7,26 ab. Und Menschen, die „keiner Religion“ angehören, empfanden sich mit einem Ergebnis von nur 7,22 als am unglücklichsten.

In dem Bericht des ONS wurden Angaben zum persönlichen Wohlbefinden von über 300.000 Erwachsenen im Vereinigten Königreich ausgewertet. Die Stichproben wurden in einem Zeitraum von drei Jahren zwischen 2012 und 2015 ausgewertet.

Es wurden vier Aspekte untersucht, die zum Wohlbefinden eines Menschen beitragen. Neben der Kategorie „Glück“ wurden die Teilnehmer außerdem gefragt, wie zufrieden sie mit ihrem Leben sind, wie erstrebenswert sie ihr Leben finden und wie hoch sie ihre Angst einstufen würden.

Der Durchschnittswert bei der Frage nach der Zufriedenheit mit dem eigenen Leben lag bei 7,5. Bei der Frage, ob die Teilnehmer „finden, dass das, was sie in ihrem Leben tun, erstrebenswert ist“, lag der Durchschnitt bei 7,8. Die eigene Angst wurde mit 2,9 eingestuft.

Die Ergebnisse wurden auch in Altersstufen unterteilt (siehe untenstehende Diagramme). Die Diagramme zeigten vor allem, dass Menschen zwischen 65 und 79 Jahren im Bereich persönliches Wohlbefinden tendenziell die höchsten Durchschnittswerte aufweisen.

Diagramme des Office for National Statistics zeigen nach Altersstufen unterteilte Ergebnisse der Umfrage Im Durchschnitt waren die Werte in den Kategorien „Zufriedenheit mit dem Leben“ und „Glück“ bei Menschen zwischen 45 und 59 Jahren am niedrigsten.

Bei den älteren Teilnehmergruppen (Menschen zwischen 75 Jahren und darüber) fielen die Umfragewerte zu ihrem Wohlbefinden. Dies galt vor allem für die Frage, ob die Teilnehmer das, was sie in ihrem Leben tun, für erstrebenswert hielten.

Menschen der Gruppe 90 Jahre und darüber schätzten ihre Zufriedenheit mit dem Leben und ihr Glück höher ein als Menschen mittleren Alters.

Die Durchschnittswerte der Kategorie „Angst“ stiegen mit zunehmendem Alter an und waren bei Menschen zwischen 45 bis 59 Jahren am höchsten. Danach fielen sie jedoch wieder und blieben bei Menschen im Alter von 65 Jahren und darüber relativ unverändert.

Dieser Artikel ist ursprünglich bei der Huffington Post UK erschienen und wurde von Susanne Raupach aus dem Englischen übersetzt.

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