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30/01/2016 06:40 CET | Aktualisiert 30/01/2016 06:46 CET

Schluss mit dem Magerwahn - Barbie setzt ein deutliches Zeichen

Viele junge Mädchen erkranken an Magersucht, Bulimie oder einer anderen Essstörung. Viele Forscher vermuten, dass dies von dem Idealbild eines Frauenkörpers herrührt, das in der Gesellschaft vorherrscht.

Auch die Puppen von Barbie standen regelmäßig in der Kritik, da diese unrealistische Proportionen aufwiesen.

Deshalb entwickelte Nickolay Lamm 2014 seine "Lammily"-Puppe, die dem durchschnittlichen Körper eines 19-jährigen Mädchens entsprechen sollte. Dazu gehört nicht nur ein anderer Körperumfang - sondern auch kleine Makel wie Akne oder Bindegewebsstörungen wie Cellulite oder Narben.

Barbie-Entwickler Mattel nahm die Kritik und auch die Umsatzeinbußen zum Anlass, eine neue Kollektion auf den Markt zu bringen. Diese läuft unter dem Namen "Fashionistas".

Neben sieben verschiedenen Hauttönen, 24 unterschiedlichen Frisuren und 22 unterschiedlichen Augenfarben haben die Barbies auch vier verschiedene Körpertypen.

Ein von Barbie (@barbie) gepostetes Foto am


Klein, groß und kurvig - die neuen Barbies sollen den Körpern echter Frauen entsprechen.

Und die Resonanz ist gut. Via Twitter und anderen sozialen Netzwerken erhält der Puppenhersteller Mattel überwiegend positive Kritik für seine neue Linie.

barbie


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