POLITIK
28/01/2016 04:22 CET | Aktualisiert 28/01/2016 04:23 CET

"Europas Ende": Diese Warnung geht durch Mark und Bein

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Die ssarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer

Eine Warnung, die durch Mark und Bein geht. Die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hat eindringlich davor gewarnt, auch die deutschen Grenzen zur Senkung der Flüchtlingszahlen zu schließen.

Der sogenannte "Plan B" würde die europäische Einheit beenden. Sollte sich Deutschland mangels europäischer und internationaler Vereinbarungen zu einem solchen Schritt gezwungen sehen, sei "das Europa von heute am Ende – wohl für lange Zeit", sagte Kramp-Karrenbauer der "Süddeutschen Zeitung".

Das hätte fatale Konsequenzen. Dann sei der Wohlstand in Deutschland gefährdet, Arbeitsplätze gingen verloren, auch im Saarland. Mit Blick auf die CSU, aber auch die SPD rief sie vor dem für Donnerstagabend in Berlin geplanten Treffen aller Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) zu Geschlossenheit auf. "Wir brauchen eine handlungsfähige Regierung, denn wir stehen vor einer der größten Bewährungsproben unserer Geschichte."

Auch müsse man mit rechten Parteien diskutieren. Sie mahnte sie eine offensive Auseinandersetzung der demokratischen Parteien mit der rechtspopulistischen AfD an. Diese Gruppierung sei eine "Herausforderung" für die Demokratie, man müsse Rückgrat zeigen, ihr die Stirn bieten und auch in Fernsehsendungen mit AfD-Politikern den Streit suchen.

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