POLITIK
28/01/2016 09:40 CET | Aktualisiert 28/01/2016 09:48 CET

Haben Islamisten eine deutsche Journalistin entführt?

AP
In this Tuesday, Jan. 19, 2016 photo, Iraqi security forces celebrate as they hold a flag of the Islamic State group, in Ramadi, 70 miles (115 kilometers) west of Baghdad, Iraq. The Islamic State group, which controls large parts of Syria and Iraq where it declared an Islamic caliphate in June 2014, suffered several defeats recently in both countries, including the loss of the Iraqi city of Ramadi and parts of northern and northeastern Syria over the past months. (AP Photo)

Wo ist die deutsche Journalistin Janina Findeisen? Möglicherweise wurde die 27-Jährige in Syrien entführt, wie ein Bericht des Magazins "Focus" nahelegt. Das Auswärtige Amt und das Bundeskriminalamt hätten mittlerweile einen Krisenstab eingerichtet. Findeisen war im Oktober 2015 nach Syrien gereist, obwohl sie bereits im sechsten Monat schwanger war.

Das BKA geht davon aus, dass die 27-Jährige ihr Kind in Gefangenschaft zur Welt gebracht hat. In einer Nachricht an die Familie forderten ihre mutmaßlichen Entführer fünf Millionen Euro für die Freilassung, berichtet der "Focus".

Bei einer Überprüfung der E-Mail-Kommunikation der Reporterin stellten die Ermittler fest, dass sie Kontakte zur islamistischen Szene pflegte - unter anderem zu den deutschen Konvertiten Pierre Vogel und Sven Lau. Ziel der Reise war offenbar, in Syrien Informationen über deutsche Kämpfer zu sammeln. "Wir hoffen, dass sie diesen Fanatikern nicht zu nahe gekommen ist", sagte ein BKA-Ermittler dem Magazin?

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