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27/01/2016 04:18 CET | Aktualisiert 19/01/2018 18:41 CET

Mutter und Kind kletterten in das Auto. Dort wartete der stille Tod

Fuse via Getty Images
Mutter vor einem Auto

Es war an diesem Tag extrem kalt in New Jersey. Der Schneesturm Jonas hatte die gesamte Ostküste der USA in ein Schneechaos gestürzt.

Auch das Auto einer jungen Familie war eingeschneit und musste erst freigeschaufelt werden.

Also setzte sich die 23-jährige Sashalynn Rosa mit ihren beiden Kindern in das Auto und ließ den Motor laufen, um sich und die Kinder warm zu halten. Währenddessen versuchte der Vater, das Auto von dem Schnee zu befreien.

Als er endlich fertig war, sah er, dass seine Frau und seine beiden Kinder bewusstlos waren. Er konnte sie nicht mehr aufwecken.

Panisch rief er die Polizei.

Die Nachbarn stürmten herbei und versuchten, zu helfen. Doch Sashalynn

und ihr einjähriger Sohn waren bereits tot, wie die amerikanische Zeitung "Washington Post" berichtete. Das dreijährige Mädchen wurde ins Krankenhaus gebracht, wo es um ihr Leben kämpft. Der Vater ist geschockt und verzweifelt.

Die Polizei fand heraus, dass der Schnee wohl das Auspuffrohr blockierte und damit giftiges Kohlenmonoxid in das Auto gelenkt hatte. Da Kohlenmonoxid geruchlos und tödlich ist, heißt es auch der „Stille Tod“.

Nun warnt der Staat New Jersey vor der Gefahr durch eine Kohlenmonoxid-Vergiftung und gibt Ratgeber heraus.

Darin steht unter anderem:

„Entfernt den Schnee vom Auspuffrohr, bevor ihr euch in das Auto setzt und es warm laufen lässt. Wenn der Schnee das Auspuffrohr bedeckt, kann das zu einer Kohlenmonoxid-Vergiftung führen. Stellt sicher, dass es um das Auto herum genug Freiraum gibt, damit die Luft zirkulieren kann. Der Auspuff muss sich zerstreuen können und darf sich nicht um dein Auto herum ansammeln.“

Laut Washington Post starben zwischen 1999 und 2010 ungefähr 5100 Menschen in den USA an einer Kohlenmonoxidvergiftung.

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