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25/01/2016 07:30 CET | Aktualisiert 25/01/2017 06:12 CET

Phil Collins redet von einem Genesis-Comeback

Gibt es ein Comeback für Genesis?
Kristin Callahan/ACE Pictures/ImageCollect
Gibt es ein Comeback für Genesis?

Eine Genesis-Reunion ist für Phil Collins (64, "Do You Remember") nicht ausgeschlossen: Der britische Musiker hat nun in einem Interview zugegeben, dass er sich durchaus vorstellen könnte, nochmal mit Peter Gabriel (65) und seinen anderen ehemaligen Bandkollegen als Genesis auf der Bühne zu stehen. "Wenn Peter dazu bereit wäre, würde ich sagen: ,Klar, auf jeden Fall'", erklärte Collins im Interview mit der Zeitung "Welt am Sonntag". Er fände diese Idee durchaus reizvoll. "Wenn sich das Band-Komitee das nächste Mal trifft, werde ich das Thema auf die Tagesordnung setzen", so der Musiker.

Collins, der sich 2004 aus dem Musik-Geschäft zurückgezogen hatte, wird Ende Januar zwei seiner Soloalben in neu abgemischten Versionen ("Face Value" und "Both Sides") veröffentlichen. Im Gespräch mit der "WamS" verriet er außerdem, was ihn vor über zehn Jahren neben gesundheitlichen Problemen dazu bewegte, sich als aktiver Musiker zurückzuziehen. "Mein jüngster Sohn Matthew war gerade geboren worden. Ich wollte zu Hause bei meinen Kindern sein", so der 64-Jährige.

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Nachdem er aus dem Musikgeschäft ausgestiegen war, ging es bergab

Sich im normalen Alltag zurecht zu finden, hätte aber durchaus seine Tücken gehabt: "Es dauerte jedoch eine Weile bis ich aus dem Rock-Musiker-Modus herausgefunden habe und im Alltag angekommen war. Es war, als ob man einen Ozeanriesen in voller Fahrt bremsen will." Davor habe ihn unter anderem sein Genesis-Vorgänger Peter Gabriel gewarnt. "Er hatte mich damals angerufen, nachdem ich öffentlich gemacht hatte, in Rente zu gehen. Er sagte: Mach das nicht, Phil", erzählte Collins der "WamS".

Als dann in der Folgezeit seine dritte Ehe zerbrochen sei, habe er mit dem Trinken angefangen. "Erst ein bisschen, dann immer mehr, dann viel zu viel", schilderte der Rockmusiker rückblickend seine Eskapaden. "Irgendwann lag ich im Krankenhaus, ich wäre beinahe gestorben." Noch heute denke er oft, "hätte ich doch bloß auf meinen alten Band-Kumpel Peter Gabriel gehört".

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