LIFE
24/01/2016 03:59 CET | Aktualisiert 24/01/2016 04:00 CET

Kassiererin nähert sich quengelndem Baby - die Mutter hält mit der Kamera fest, was dann passiert

Kassiererin nähert sich quengelndem Baby - die Mutter hält mit der Kamera fest, was dann passiert
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Kassiererin nähert sich quengelndem Baby - die Mutter hält mit der Kamera fest, was dann passiert

Wenn Suzie mit ihrer kleinen Tochter Carly in den Supermarkt geht, ist das nicht immer eine schöne Erfahrung. Andere Kunden drängeln sich vorbei, Verkäufer behandeln sie unfreundlich. Einmal wurde Suzie sogar von einer Frau beschimpft, weil ihre Tochter an einem kalten Tag barfuß im Einkaufswagen saß. Die Kleine hatte sich die Schuhe abgestrampelt.

Solche Erlebnisse sind für die junge Mutter umso schwieriger, weil ihr Alltag ohnehin schon Herausforderungen bereithält. Carly hat das Down-Syndrom und Suzie möchte alles tun, damit ihre Tochter ein glückliches und erfülltes Leben führen kann. In ihrem Blog schreibt sie über die Erlebnisse mit dem Baby.

Als Mutter und Tochter wieder einmal im Supermarkt unterwegs waren, hatten sie eine besondere Begegnung. Das Erlebnis hat Suzie so sehr berührt, dass sie ein Foto davon auf Facebook veröffentlichte. Dazu schrieb sie:

"Als ich dieses Foto machte, hatte Carly gerade angefangen zu quengeln. (Es war Zeit für ihre Milch und ihr Nickerchen war unterbrochen). Ich machte das Bild trotzdem. Wenn Begegnungen wie diese passieren, sind das meine liebsten Momente auf der Welt.

Diese Frau arbeitet in unserem lokalen Supermarkt. Ich stelle mich immer bei ihr an. Sogar als ich schwanger war, wählte ich ihre Kasse, auch wenn die Schlange dort länger war. Als ich schwanger war, sprach ich mit ihr in den wenigen Minuten, die ich hatte.

Ich wollte wissen, was das Down-Syndrom für meine Tochter bedeuten würde, wenn sie älter wird. Wie würde ihr Leben sein? Wird sie so sein wie diese Frau?"

"Heute gingen wir gerade aus dem Laden, als sie sagte: "Ich habe das Down-Syndrom wie sie und ich habe ein großes Herz." Ich antwortete: "Sie haben definitiv ein großes Herz."

"Kann sie Gebärdensprache", fragte sie und zeigte auf Carly.

"Sie kennt ein paar Zeichen"!"

"Als ich ein Baby war, habe ich das hier gemacht (sie formte das Zeichen für "mehr") und dieses (sie formte das Zeichen für "Bitte").

"Ja, Carly kann das auch", sagte ich.

"Ich kenne noch eins für sie. Ich kann es ihr beibringen!" Und sie formte das Zeichen für "Ich liebe dich."

Der jungen Mutter bedeutete diese Begegnung sehr viel. Sie machte ihr Hoffnung:

"Manche glauben, dass Menschen mit Down-Syndrom nichts Wichtiges für die Gesellschaft leisten, aber unter all den Miesepetern heute stach die Frau heraus. Und nur, indem sie sie selbst war, machte sie uns ein wundervolles Geschenk. Ein Lächeln."


By the time I took the picture Carly had gotten upset, (it was past time for milk and nap was interrupted) but I still...

Posted by Team Carly Jean on Tuesday, 15 December 2015


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