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23/01/2016 12:23 CET | Aktualisiert 23/01/2016 12:24 CET

"Tatort"-Star Yardim: "Ich habe zum ersten Mal wirklich Angst"

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"Tatort"-Star Yardim: "Ich habe zum ersten Mal wirklich Angst"

„Tatort“-Star Fahri Yardim macht das gesellschaftliche Klima seit Silvester in Deutschland Sorgen. Große Sorgen. „Ich habe zum ersten Mal wirklich Angst“, sagte er in einem Interview mit dem „Spiegel“.

„Vielen, die jetzt die Klappe aufreißen, unterstelle ich, dass sie sich über die Ereignisse in der Silvesternacht fast gefreut haben.“ Weil sie sich in ihrem Rassismus bestätigt fühlten. In der Silvesternacht hatten Männer in Köln, Hamburg und anderen Städten Frauen sexuell belästigt und ausgeraubt. Ein erheblicher Anteil der Verdächtigen sind Ausländer.

Tatsächlich hat sich die Stimmung in Deutschland spätestens nach Köln verändert. Schon vorher hatten Kritiker der aktuellen Flüchtlingspolitik gedrängt, weniger Asylsuchende aufzunehmen, um die deutsche Gesellschaft nicht zu überfordern. Seit den Vorfällen sind die Forderungen noch drängender geworden. Kriminalität unter Flüchtlingen – die Polizeistatistiken zufolge absolut nicht die Mehrheit der Menschen, wohl aber auffallend einige Nationalitäten betrifft – wird offener thematisiert. Und von rechten Hetzern auch instrumentalisiert.

Fahri Yardim spielt im Hamburger "Tatort" Hauptkommissar Yalcin Gümer, an der Seite von Til Schweiger.

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