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21/01/2016 06:11 CET | Aktualisiert 21/01/2016 06:12 CET

Übergriffe in Köln: NRW-Innenminister Jäger legt die Zahlen vor

Jäger spricht über die wahren Zahlen zur Silvesternacht in Köln.
Rolf Vennenbernd/dpa
Jäger spricht über die wahren Zahlen zur Silvesternacht in Köln.

Nach den Übergriffen in der Silvesternacht hat sich der Innenminister von Nordrhein-Westfalen, Ralf Jäger, erneut dem Innenausschuss des Landtags gestellt. Er wies den Vorwurf zurück, dass man die Öffentlichkeit zu spät informiert hätte. Man habe nichts zu verbergen, erklärte Jäger. Das berichtet "Focus Online".

Und so hat er jetzt auch eine detaillierte Liste der Straftaten von Silvester vorgelegt.

Kölner Hauptbahnhof

  • 1049 Opfer (knapp 80 Prozent davon weiblich)
  • 821 angezeigte Straftaten
  • 359 angezeigte Sexualdelikte, in 207 Fällen in Kombination mit Diebstahl
  • 30 Tatverdächtige - alle stammen aus Nordafrika, davon 13 Asylbewerber und zwei unbegleitete Minderjährige

Keiner der Tatverdächtigen wohne in Köln, berichtet "Zeit Online" vorab und verweist dabei auf den Bericht des Innenministeriums. Demnach soll rund jeder Zweite in einer Stadt in NRW wohnen. Die übrigen haben aktuell keinen festen Wohnsitz.

Keiner von ihnen sei als Antänzer bekannt. Nur ein Verdächtiger sei bereits im Innenministerium bekannt. Er werde in einer Datei über nordafrikanische Straftäter geführt.

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