LIFESTYLE
20/01/2016 09:33 CET | Aktualisiert 20/01/2016 11:56 CET

Cool-Down: Dehnen nach dem Sport entspannt

Chad Riley via Getty Images
Cool Down nach dem Sport kann helfen - wenn man es richtig macht

Dehnen gehört für viele Sportler zum Training dazu. Das Strecken der Muskeln kann die Beweglichkeit fördern und hilft beim Entspannen. Um diese Ziele auch zu erreichen, gilt es die Dehnübungen auf die Trainingsbelastung abzustimmen - beim Aufwärmen und besonders beim Nachdehnen (Cool-Down). Aber vorsichtig, manchmal sollte man auf das Dehnen und Strecken lieber verzichten.

Drei wichtige Orientierungspunkte zum Dehnen:

  • Krafttraining: Viele setzen im Anschluss auf ein intensives Cool-Down, um den vermeintlich verkürzten Muskeln entgegenzuwirken. Doch das ist wissenschaftlich nicht erwiesen, erklärt Marcel Reuter, Dozent an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement auf "Focus Online". Ausgiebiges Dehnen gilt eigentlich sogar als nicht ratsam.
  • Intensive Belastungen: Verzichtet nach intensiven Trainingseinheiten auf längeres statistisches Dehnen. Denn dieses kann die Durchblutung der Muskeln verringern und dadurch die Regenerationszeit sogar verlängern. Effektiver: aktives Auslaufen.
  • Geringere Belastungen: Die Sportpraxis zeigt, dass hier Nachdehnen Vorteile hat. Die Muskulatur wird als entspannter empfunden und auch die Entspannungsfähigkeit eines Muskels durch das Dehnen wurde nachgewiesen.

Aber keine Sorge, wenn ihr euch bisher nicht um das Strecken euer Muskeln bemüht habt. Dehnen ist nicht immer notwendig, erklärt Jürgen Freiwald Professor für Bewegungswissenschaft der Bergischen Universität Wuppertal. Wer keine Probleme oder Schmerzen hat und sich auch sportlich nicht verändern will, kann auch darauf verzichten.

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