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19/01/2016 05:53 CET | Aktualisiert 19/01/2017 06:12 CET

Ist "Deadpool" zu brutal für China?

© 2015 Twentieth Century Fox
"Deadpool" ist zu heftig für China

Marvel droht ein gigantischer Kino-Markt stiften zu gehen, zumindest hinsichtlich des Superhelden-Großmauls "Deadpool". Denn offenbar ist die Comic-Verfilmung sowohl zu gewalttätig, als auch zu schlüpfrig für chinesische Sittenwächter.

Und so könnte es Hauptdarsteller Ryan Reynolds (39, "Buried - Lebend begraben") als erster Marvel-Held überhaupt nicht nach China schaffen, berichtet die US-amerikanische Seite "The Hollywood Reporter".

Demnach sei es Gang und Gebe, Hollywood-Produktionen teils immensen Veränderungen zu unterwerfen, damit sie es in die chinesischen Kinos schaffen. Im Falle von "Deadpool" müsste aber derart viel herausgeschnitten werden, dass von dem Film quasi nichts mehr übrig bleiben würde. Und so habe man offenbar entschieden, den Film gänzlich zu verbieten.

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Für alle nicht-chinesischen Fans des Anti-Helden könnte dieses Verbot durchaus ein Qualitätsmerkmal darstellen. Schon in den Comics ist die Figur für ihren bitterbösen Humor und die ungemein grafischen Gewaltexzesse bekannt und beliebt. Auf ähnliche Schauwerte werden sie sich ob dieses Verbots also auch im Kino freuen können. In Deutschland wird das lose Mundwerk von "Deadpool" am 11. Februar auf die Kinos losgelassen.