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18/01/2016 04:37 CET | Aktualisiert 18/01/2016 04:38 CET

Astronaut: Erstmals "Weltraum-Blume" auf ISS erblüht

US-Astronaut: "Ja, es gibt andere Lebensformen im All"
cookelma via Getty Images
US-Astronaut: "Ja, es gibt andere Lebensformen im All"

"Ja, es gibt andere Lebensformen im All", schrieb US-Astronaut Scott Kelly von der Internationalen Raumstation ISS am Wochenende im Kurznachrichtendienst Twitter. Und er meinte damit keine Aliens - sondern eine Blume. Die orangefarbene Zinnie soll die erste im Weltraum gezüchtete Blume sein. Sie wirkt so unscheinbar, doch in der Weite des Universums ist es eine kleine Sensation:

Mit ihrem sogenannten Veggie-Programm erforscht die amerikanische Raumfahrtbehörde Nasa, wie Pflanzen in Mikroschwerkraft wachsen und gedeihen. Bereits 1982 hatte die Sowjetunion auf der damaligen Raumstation Saljut 7 nach Angaben des Guinness-Buchs erstmals Pflanzen im Weltall gezogen. Ein Welt(raum)-Rekord!

Seit Monaten züchten Astronauten auf der ISS verschiedene Pflanzen. Die Experimente sind Teil der Vorbereitung für einen Langzeitflug etwa zum Mars. Die Pflanzen entwickeln sich in der Raumstation unter rotem, blauem und grünem LED-Licht. Selbst gezüchtetes Gemüse könnte künftig eine Nahrungsquelle für Raumfahrer auf Langzeitmissionen sein.

Erst im August hatte die sechsköpfige Besatzung auf dem Außenposten der Menschheit erstmals selbst gezogenen Salat geerntet und genüsslich verzehrt. Die nun frisch erblühte Zinnie sei zwar nicht perfekt gewachsen, aber das Experiment habe trotzdem wertvolle Erkenntnisse über Pflanzen im All geliefert, teilte Nasa-Veggie-Expertin Gioia Massa mit.

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