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18/01/2016 21:23 CET | Aktualisiert 19/01/2016 02:06 CET

Eagles-Gitarrist Glenn Frey gestorben

Eagles
Der Mitgründer und Gitarristen der Band "Eagles", Glenn Frey

Eine weitere Musik-Legende geht von uns. Glenn Frey, Mitbegründer und Gitarrist der Rockgruppe Eagles, ist im Alter von 67 Jahren gestorben. Er hat eine Reihe von Ohrwürmern geschrieben oder mitproduziert: darunter der Hit "Hotel California", der Titelsong "The Heat is On" des Films "Beverly Hills Cop" und "Smuggler’s Blues", der zum Soundtrack der Serie "Miami Vice" gehörte.

Er starb an einem Zusammenkommen mehrerer medizinischer Ursachen: einer Komplikation einer rheumatoiden Arthritis, einer akute Dickdarmentzündung und einer Lungenentzündung. Das teilte die Band auf ihrer Webseite mit. Mit den Leiden hatte Frey demnach erst in den vergangenen Wochen zu kämpfen.

Die Eagles trauern. "Worte können weder unseren Kummer noch unsere Liebe und Respekt für all das beschreiben, was er uns, seiner Familie, der Musikgemeinde und Millionen Fans weltweit gegeben hat", erklärte die Band.

Frey war von Anfang an Teil der Gruppe gewesen. Die Band hob Frey Anfang der 70er Jahre mit Schlagzeuger Don Henley aus der Taufe, mit von der Partie waren Gitarrist Bernie Leadon und Randy Meisner am Bass. Eine Weile traten sie als Begleitgruppe der Country-Rock-Sängerin Linda Ronstadt auf.

Den Durchbruch schafften die Eagles dann mit "Take It Easy". Der Song wurde hauptsächlich von Jackson Browne geschriebenen, Frey ist darin als Leadsänger zu hören. Schon bald sollte die Band mit ihrem melodiösem Sound zum Synonym für den California Rock aufsteigen.

Frey und Henley bildeten eines der erfolgreichsten Songwriter-Duos der Pop-Geschichte. Ein Greatest-Hits-Sammlung von Mitte der 70er Jahre und das Werk "Hotel California" gehören zu den am meisten verkauften Alben überhaupt.

Glenn Lewis Frey wurde in Detroit geboren. Er wuchs in den Vororten der Großstadt im US-Staat Michigan auf. Als Markenzeichen galten sein markantes Kinn, sein breites Grinsen, seine unverblümte Art und seine Liebe zur Musik, zu Frauen und dem Lifestyle des Rock’n’Roll.

Mit seinen Eagles-Kollegen harmonierte Frey auf der Bühne gut. Doch abseits gab es oft Streit in der Band. Leadon und Meisner stiegen nach Auseinandersetzungen mit dem Sänger aus. Aber auch Gitarrist Don Felder, der im Jahre 1974 zur Gruppe stieß, lieferte sich später eine Justizschlacht mit den Eagles.

Auch zwischen Frey und Henley kriselte es. Ihr Zerwürfnis galt als Hauptgrund für die Auflösung der Band 1980. Vierzehn Jahre später taten sich die Eagles jedoch wieder zusammen. Frey war später auch als Solomusiker erfolgreich, wobei er unter anderem "The Heat is On", schrieb.

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