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17/01/2016 15:46 CET

Wirtschaftsforscher: "Die USA werden in Zukunft nicht mithalten können"

FOCUS ONLINE

Der US-Soziologe und Ökonom Jeremy Rifkin sagt der Menschheit bahnbrechende Umwälzungen aufgrund der Digitalisierung voraus. Er spricht von einer „dritten industriellen Revolution“.

Am Rande der DLD 2016 erläuterte er im Gespräch mit „Focus Online“, warum diese Entwicklung Millionen Jobs schaffen kann. Er sieht Deutschlands Wirtschaft besonders gut für die Herausforderungen der Zukunft gerüstet.

Der Wirtschaftsforscher glaubt dagegen: "Die USA werden in Zukunft nicht mithalten können." Die Welt steht laut Rifkin „am Anfang eines historischen Umschwungs - vielleicht sogar der größten industriellen Revolution der Menschheit“.

Doch die derzeitige industrielle Infrastruktur stoße an „ihre Grenzen“. Das aktuelle Geschäftsmodell sei „ausgezehrt“.

„Die Wirtschaft wächst in den meisten Staaten seit Jahren immer langsamer – auch in China.“ Auch die Produktivität sinke, wodurch die Arbeitslosigkeit steige.

„Das sehen wir im Moment", sagte er gegenüber „Focus Online“. Deutschland sei da eine Ausnahme. "Das alles zeigt, dass wir uns einer Grenze nähern."

Auch wegen seiner im Vergleich zu den USA hohen Energieeffizienz sei die Bundesrepublik hier gegenüber den USA im Vorteil. Riffle hat in der Vergangenheit auch deutsche Unternehmen und Politiker beraten.

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