POLITIK
17/01/2016 19:19 CET | Aktualisiert 18/01/2016 05:44 CET

BKA geht davon aus, dass die sexuellen Übergriffe von Köln organisiert waren

DPA

Das Bundeskriminalamt in Wiesbaden geht davon aus, dass die Sex-Übergriffe von Köln organisiert waren. "Die jungen Männer dürften untereinander vernetzt gewesen sein“ sagte der Präsident des BKA, Holger Münch, bestätigte in einem Interview mit der "Bild am Sonntag". Die Ermittlungen, wer ihr Zusammentreffen organisiert habe und wie, liefen aber noch.

Er sagte auch, dass Migranten aus Nordafrika eine Problemgruppe darstellen würden. Auch verwies der Kriminaler darauf, dass es zwischen den Herkunftsländern der Flüchtlinge deutliche Unterschiede gebe, was die Zahl der Straftaten anbelangt.

Münch: "Migranten vom Balkan oder aus Nordafrika, vor allem Marokkaner, Tunesier und Algerier, fallen besonders durch Straftaten auf. Viel weniger dagegen die Zuwanderer aus Syrien und dem Irak.“ Das BKA wolle nun analysieren, ob es zwischen Zuwanderung und sexueller Belästigung von Frauen in Deutschland einen Zusammenhang gibt. "

Das Phänomen, dass sich junge Männer aus Nordafrika an bestimmten Orten sammeln, um durch das sogenannte Antanzen Diebstähle zu begehen, gibt es schon länger.“ Neu sei „die Häufung der Sexualdelikte gegen Frauen“.

So etwas gebe es bisher insbesondere im nordafrikanischen Raum. „Dies war für die Silvesternacht nicht vorhersehbar", sagte Münch.

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