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16/01/2016 05:35 CET | Aktualisiert 16/01/2016 05:35 CET

Kölner Polizei: Auf diese Kostüme sollten Jecken dieses Jahr verzichten

dpa
Die Polizei empfiehlt "harmlosere" Kostüme

Nach dem Versagen der Kölner Polizei in der Silvesternacht stehen die Sicherheitsbehörden in der Millionenstadt während der Karnevalstage ganz besonders in der Pflicht: Um den vielen Feierwütigen größtmöglichen Schutz zu gewähren, soll die Zahl der Beamten beim Straßenkarneval stark erhöht werden. Für alle Polizisten der Stadt gilt über die Karnevalstage eine Urlaubssperre. Zudem werden auch Polizeischüler in der Kölner Innenstadt auf Streife gehen.

Um Komplikationen zu verhindern, appelliert die Polizei an die Karnevalisten, in diesem Jahr keine Kostüme zu tragen, zu denen Waffen gehören. Das berichtet die "Bild"-Zeitung. Sprich: Piraten, Cowboys oder Jedi-Ritter sollen doch dieses Jahr bitte zu Hause bleiben. "Solche Kostüme könnten die Menschen sehr verunsichern", zitiert die Zeitung einen Polizeisprecher.

Die Lage in Köln bleibt nicht nur wegen der Furcht vor erneuten sexuellen Übergriffen angespannt: Die Polizei warnt nicht nur vor möglichen Anschlägen, sondern auch vor Rockern und Hooligans. Diese hätten sich in der Rheinmetropole angekündigt, um Frauen vor Übergriffen bewahren zu wollen. "Wir werden diese Leute aufspüren, kontrollieren und gegebenenfalls Platzverweise aussprechen”, heißt es dazu bei der Polizei.

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