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16/01/2016 04:14 CET

Nach Karnevals-Absage: NRWler wollen trotzdem mit Flüchtlingen feiern

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Rheinberg feiert trotzdem

Die Absage des Rosenmontagszugs im nordrhein-westfälischen Rheinberg hat bundesweit für Schlagzeilen gesorgt. Auf Grund der Vorkommnisse aus der Kölner Silvesternacht forderte die Stadt ein umfangreicheres Sicherheitskonzept, welches für den ausrichtenden Karnevalsclub nicht mehr zu stemmen war. Der Hintergrund: Im Stadtteil Orsoy befindet sich ein Flüchtlingsheim, in dem demnächst bis zu 500 Flüchtlinge unterkommen sollen.

Nun gibt es in der 30.000 Einwohnerstadt einen "karnevalistischen Plan B": Wie die "Rheinische Post" berichtet, wollen die Rheinberger nun gemeinsam mit den Flüchtlingen feiern. "Wir werden am Rosenmontag ab 11.11 Uhr eine Karnevalsparty im Zelt feiern", zitiert die "RP" den Präsidenten des örtlichen Karevalsvereins.

Stattfinden soll das buntes Treiben am Rosenmontag (8.2.). Die Veranstalter planen keine "Jetzt-erst-recht-Party", sondern wollen ein schönes und friedliches Fest für Einheimische und Flüchtlinge auf die Beine stellen.

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