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15/01/2016 10:00 CET | Aktualisiert 15/01/2016 10:04 CET

Was geschah, als ein reicher Mann seinem Sohn zeigen wollte, wie es ist, arm zu sein

Ein Mann nahm seinen Sohn mit auf eine Reise, um ihm etwas über das Leben anderer Menschen beizubringen, die es nicht so gut haben wie er und ihm zu zeigen, wie es ist, in Armut zu leben.

Doch was geschah? Am Schluss brachte der Kleine seinem Vater etwas bei, das dessen Perspektive auf das Leben verändern sollte.

Facebook-Nutzer Dan Asmussen teilte diese inspirierende Geschichte auf seiner Seite. Und sie geht so:

vater reise

Credit: Facebook

Eines Tages nahm ein sehr wohlhabender Vater seinen Sohn mit aufs Land, um ihm zu zeigen, wie es ist, arm zu sein. Sie verbrachten einige Tage und Nächte auf der Farm einer Familie, von der bekannt war, dass sie nur sehr wenig Geld hatte.

Als sie nach Hause zurückkehrten, fragte der Vater seinen Sohn, ob ihm der Trip gefallen habe. "Es war toll, Papa", antwortete der Sohn. "Hast du gesehen, wie arm Menschen sein können?", fragte der Vater. "Oh ja", sagte der Sohn.

"Was hast du also von der Reise gelernt?", wollte der Vater wissen. Der Sohn antwortete: "Ich hab gesehen, dass wir einen Hund haben und sie hatten vier. Wir haben einen Pool, der bis in die Mitte unseres Gartens reicht und sie haben einen Bach, von dem man das Ende gar nicht sieht. Wir haben gekaufte Laternen in unserem Garten und sie haben nachts die Sterne. Unsere Terrasse reicht bis zum Vorgarten und sie haben den ganzen Horizont.

Wir haben ein kleines Stück Land, auf dem wir leben und sie besitzen Felder so groß, dass man sie nicht überblicken kann. Wir haben Bedienstete, die uns bedienen, doch sie tun anderen Gutes.

Wir kaufen unser Essen, sie bauen ihres selbst an. Wir haben Mauern um unser Grundstück, die uns beschützen sollen, sie haben Freunde, die sie beschützen." Der Vater war sprachlos. Dann fügte sein Sohn hinzu: "Es hat mir gezeigt, wie arm wir eigentlich sind."

Zu oft vergessen wir, was wir haben und konzentrieren uns darauf, was wir nicht haben. Was für den einen ein wertloser Gegenstand ist, ist für den anderen ein wertvoller Besitz. Es kommt alles auf die Perspektive an.

Manchmal braucht es die Perspektive eines Kindes, um uns daran zu erinnern, was wirklich wichtig ist.

Das ist auf jeden Fall eine Botschaft, über die es nachzudenken gilt.

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