POLITIK
14/01/2016 09:32 CET | Aktualisiert 14/01/2016 10:09 CET

Türkei greift IS-Stellungen in Syrien und dem Irak an - rund 200 Tote

Die Türkei hat zum Vergeltungsschlag ausgeholt: 200 Tote nach Angriffe auf IS-Stellungen (Symbolbild)
dpa
Die Türkei hat zum Vergeltungsschlag ausgeholt: 200 Tote nach Angriffe auf IS-Stellungen (Symbolbild)

Zwei Tage nach dem Anschlag in Istanbul hat die Türkei Angriffe gegen IS-Stellungen geflogen. Der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu sagte am Donnerstag in Ankara, bei den Luftangriffen im Irak und in Syrien seien rund 200 Anhänger der Terrormiliz getötet worden.

Die Artillerie-Angriffe seien in den letzten 48 Stunden in den Grenzregionen erfolgt. Die Türkei habe sich als Reaktion auf den Selbstmordanschlag vom Dienstag auf dem Sultanahmed-Platz zu der Aktion entschieden. Davutoglu sprach von einer Vergeltung für den "niederträchtigen Anschlag" in Istanbul. Bestätigungen aus Syrien und dem Irak gab es zunächst nicht.

Am Dienstag hatte sich ein Selbstmordattentäter in der Altstadt der Metropole in die Luft gesprengt und zehn Deutsche mit in den Tod gerissen. Die türkische Regierung macht den IS für den Anschlag verantwortlich. Die Terrormiliz hat sich allerdings nicht dazu bekannt.

Der Kampf gehen den IS werde fortgesetzt, bis die Miliz "vollständig von der türkischen Grenze abrückt", sagte Davutoglu. Bestätigungen der Luftangriffe aus Syrien und dem Irak gab es zunächst nicht.

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