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12/01/2016 04:28 CET | Aktualisiert 12/01/2017 06:12 CET

Dschungelcamp-Autor möchte das 2016 ändern

Sonja Zietlow gemeinsam mit ihrem Ehemann Jens Oliver Haas auf dem Münchner Oktoberfest
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Sonja Zietlow gemeinsam mit ihrem Ehemann Jens Oliver Haas auf dem Münchner Oktoberfest

Die Autoren Micky Beisenherz und Jens Oliver Haas sind die wahren Stars des Dschungelcamps. Sie sorgen für die tägliche Dosis Wahnsinn aus Australien, wenn es ab dem 15. Januar wieder täglich heißt: "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!". Beisenherz und Haas schreiben die Gags für das Moderatoren-Duo Sonja Zietlow (47) und Daniel Hartwich (37).

Jetzt meldete sich Jens Oliver Haas, übrigens der Ehemann von Zietlow, in einem Interview mit "RP online" zu Wort und fand dort auch drastische Worte über die 2015er-Staffel, die in der Zuschauergunst teilweise als langweilig abgestempelt wurde.

Man habe im letzten Jahr ein paar Fehler zu viel gemacht, daraus habe RTL aber gelernt. "Vielleicht war das einfach Arroganz - aber wir dachten wohl, dass der Dschungel ein Selbstläufer ist", sagte Haas weiter.

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"Frechheit gegenüber den Zuschauern"

Es wären zu viele TV-Eigengewächse, die nichts zu erzählen hätten, weil sie nichts erlebt hätten, im Camp gewesen. "Wenn zwei ehemalige Game-Show-Assistenten die größte Karriere haben, dann reicht das einfach nicht", so der Autor.

Der Fokus müsse 2016 wieder im Camp liegen. Die Zuschauer hätten 2015 nur deswegen verziehen, weil sie gemerkt hätten, dass alles getan wurde, um sie trotzdem zu unterhalten. Trotz aller Kritik waren die Einschaltquoten nämlich auch 2015 überragend.

Für die Autoren selbst war es offensichtlich aber sehr schwere Arbeit: "Wir haben uns unser Geld noch nie so ehrlich verdient." Der Hass auf die Kandidaten sei "massiv" gewesen. "Man darf bei allem Spaß nicht vergessen, dass das ein Job ist. Auch für die da unten. [...] Das aber war Arbeitsverweigerung", so Haas.

Solche Kollegen hätten dort nichts verloren, es sei eine Frechheit gewesen - auch gegenüber den Zuschauern. Die Bewohner hätten sich gezielt verweigert: "Und das wäre in jedem normalen Arbeitsverhältnis ein Kündigungsgrund."

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